Die katholische Pfarrei St. Maria Immaculata, Meinerzhagen, liegt im Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid im Bistum Essen.
Offizielle Homepage der Kirchengemeinde und Pfarrgemeinde auf
st-mama.de

 
kath-meinerzhagen.de

Das aktuelle private Webportal mit Informationen zu den Kirchen
und Nachrichten aus den Gemeinden

 
   



Die katholische Pfarrei St. Maria Immaculata, Meinerzhagen, liegt im Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid im Bistum Essen. Dazu gehören diese Kirchen:

Filialkirche Rektoratspfarrei Pfarrvikarie/ Expositur Pfarrei Rektoratspfarrei Filialkirche Filialkirche

St. Engelbert

St. Josef

St. Martin

St. Marien

St. Christophorus

St. Maria Magdalena

St. Peter am See

Kierspe
Rönsahl/
rheinisches Sauerland


Kierspe
Mitte


Meinerzhagen
Nord


Meinerzhagen
Mitte/Süd


Valbert
Ortskern

Valbert
Grotewiese/
Ihnetal

Valbert
Hunswinkel/
Listertal

 

(3603 Mitglieder)

(1607 Mitglieder)

(2212 Mitglieder)

(1208 Mitglieder)

   



Pfarrei Meinerzhagen auf einer größeren Karte anzeigen

 


Meldungen aus Gemeinden und Verbänden


Grotewiese: Pfarrer Paul Teske


Am 21. Januar verstarb im Alter von 83 Jahren Pastor Paul Teske, Pfarrer i.R. und langjähriger Rektor der Filialgemeinde St. Maria Magdalena in Grotewiese.
Paul Teske wurde am 29. Oktober 1926 in Moers/Niederrhein geboren, Am 29. September 1951 wurde er in Münster durch Bischof Michael Keller zum Priester geweiht. Er war danach Kaplan in Heilig Kreuz, Duisburg-Neuenkamp, St. Bonifatius, Hochfeld, St. Engelbert, Essen-Mitte, außerdem Stadt- und Diözesanjugendseelsorger, Gründungspfarrer von St. Martin, Essen-Rüttenscheid. Nach dem weitgehenden Verlust der Stimme zunächst Briefseelsorger des Bistums Essen, dann ab 3. September 1974 Seelsorger im idyllischen Grotewiese.
Er machte die Kapelle zu einem besonderen geistlichen Ort, der im weiten Umkreis und im ganzen Ruhrgebiet bekannt ist. Und hier fand er unverhofft seine Stimme wieder.
Das Begräbnisamt ist am Mittwoch, 27. Januar 2010, um 14 Uhr in St. Maria Magdalena, Grotewiese. Anschließend ist das Begräbnis auf dem benachbarten Friedhof. Fürbitte wird am Sonntag, 24. Januar 2010, um 17.30 Uhr gebetet.

Link zur Traueranzeige von Pfarrei und Förderverein


Winter im Sauerland: Sonne und Schnee locken Gäste an

Wintersport im Sauerland: Skilift Hahnenbecke in Meinerzhagen. (Foto: Lorenz Teschner)

Ski und Rodel gut: Das seit einigen Wochen anhaltend schöne Winterwetter lockt zahlreiche Gäste aus dem Ruhrgebiet und dem Kölner Raum zum Wintersport in die Skigebiete Meinerzhagen: Die Loipen sind gespurt und die Lifte in Betrieb, zum Teil sogar abends mit Flutlicht. Mit Skiern und Snowboards, Holzschlitten und Plastikbobs jagen die Menschen die Berge hinunter. Unser Bild entstand am Skilift Hahnenbecke. (Foto: L. Teschner)


Sternsinger bringen den Neujahrssegen: 20 * C + M + B * 10

Derzeit ziehen wieder die Sternsinger von Tür zu Tür, um den Neujahrssegen der Gemeinde zu bringen und gleichzeitig um Unterstützung für bedürftige Kinder in aller Welt zu bitten. Unser aktuelles Foto entstand bei der Aussendungsfeier im Pfarrbezirk St. Josef in Kierspe, die ganz im Zeichen des diesjährigen Aktions-Leitworts „Utup Yoon Bu Bees - Kinder finden neue Wege“ stand. (Foto: Goldbach)


Ministerpräsident Rüttgers: kfd Meinerzhagen zum Neujahrsempfang eingeladen


Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers, gibt einen Neujahrsempfang, und die kfd Meinerzhagen hat dazu eine persönliche Einladung bekommen. Im Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim werden die Mitglieder der kfd Meinerzhagen und andere ehrenamtlich Tätige begrüßt.


Heiligabend für Kinder: Krippenspiele in den Kirchen

Dicht besetzt waren die Bankreihen am Nachmittag des 24. Dezembers bei den Krippenspielen in den Gemeinden der Pfarrei: Traditionsgemäß stimmten sich viele Familien mit dem Besuch einer Krippenfeier auf das Weihnachtsfest ein. Unser Foto entstand in der Kirche St. Josef. (Foto: GeG)


Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel 2009/2010



Heiligabend, 24. Dezember

St. Marien 15.00 Uhr Kleinkindergottesdienst (keine Eucharistie)
. 22.00 Uhr Christmette
St. Martin 16:30 Uhr Christmette mit Krippenspiel
St. Christophorus 15.00 Uhr Wortgottesdienst f. Familien m. kl. Kindern (keine Eucharistie)
. 18.00 Uhr Christmette
St. Peter am See - -
(Christmette in Schreibershof, St. Laurentius:
Uhrzeit siehe hier)
St. Maria Magdalena 16.30 Uhr Festliche Christmette
St. Josef 15.00 Uhr Krippenfeier für Kinder (keine Eucharistie)
. 17.30 Uhr Musikalische Einstimmung
. 18.00 Uhr Festliche Christmette
St. Engelbert 16.00 Uhr Christmette



Erster Weihnachtstag, 25. Dezember

St. Marien 09.30 Uhr Festhochamt mit Kirchenchor
St. Martin 11.00 Uhr Festhochamt
St. Christophorus - -
St. Peter am See 09.30 Uhr Festhochamt
St. Maria Magdalena - -
(Festhochamt in Listerscheid, St. Josef: 10.15 Uhr)
St. Josef 11.00 Uhr Festhochamt
St. Engelbert - -
(Festhochamt in Marienheide, St. Mariä Heimsuchung:
Uhrzeit siehe hier)



Zweiter Weihnachtstag, 26. Dezember, Hl. Stephanus

St. Marien 09.30 Uhr Festhochamt
St. Martin 11.00 Uhr Festhochamt
St. Christophorus 09.30 Uhr Festhochamt
St. Peter am See - -
(Festhochamt in Schreibershof, St. Laurentius:
Uhrzeit siehe hier)
St. Maria Magdalena 18.30 Uhr Hl. Messe mit Kindersegnung
St. Josef 11.00 Uhr Festhochamt
St. Engelbert 09.30 Uhr Festhochamt



31. Dezember, Hl. Sylvester

St. Marien 17.00 Uhr Jahresabschlussmesse
St. Martin - -
St. Christophorus - -
St. Peter am See - Unterschiedliche Informationen der Pfarrei: Evtl. eine Abendmesse um 18 Uhr, vielleicht aber auch nicht. Bitte im Pfarrbüro nachfragen! (Bitte beachten: Während der Ferien ist das Pfarrbüro geschlossen!) -
(In Schreibershof, St. Laurentius:
17 Uhr Jahresschlusshochamt mit Te Deum und sakr. Segen)
St. Maria Magdalena 18.30 Uhr Jahresabschlussmesse
St. Josef 18.30 Uhr Jahresabschlussmesse
St. Engelbert - -
(Messe in Marienheide, St. Mariä Heimsuchung:
Uhrzeit siehe hier)



1. Januar, Neujahr

St. Marien - -
St. Martin 11.00 Uhr Festhochamt zum Jahresanfang
St. Christophorus 11.00 Uhr Festhochamt zum Jahresanfang
St. Peter am See - -
(Hochamt in Schreibershof, St. Laurentius:
Uhrzeit siehe hier)
St. Maria Magdalena - -
(Hochamt in Listerscheid, St. Josef:
Uhrzeit siehe hier)
St. Josef 11.00 Uhr Festhochamt zum Jahresanfang
St. Engelbert - -
(Hochamt in Marienheide, St. Mariä Heimsuchung:
Uhrzeit siehe hier)


(Alle Angaben nach besten Wissen, aber ohne Gewähr)


Reise: Gemeindefahrt nach Frankreich geplant


Tours an der Loire, die Stadt, in der der Heilige Martin Bischof war, Taizé, der ökumenische Jugendtreff in Frankreich, der Wallfahrtsort Lourdes, Dijon und Colmar, das sind die Orte, die im kommenden Jahr vom 9. bis 18. Oktober auf einer ökumenischen Reise besucht werden sollen.
Auf dem Programm stehen Stadtführungen in Tours, Lourdes und Colmar, die Besichtigung von Schloss Chenonceau und eine Weinprobe in einem Weinkeller an der Loire.
In Lourdes wohnt die Gruppe 300 Meter von der Grotte und der Kirche „Unserer Lieben Frau“ entfernt, so dass Lichterprozession, Andachten und Besichtigungen alle nah beieinander liegen. Auf der Rückfahrt wird das Krankenhaus „Hotel Dieu“ in Beaune besichtigt und danach Dijon erkundet. Auf der Fahrt nach Colmar macht die Gruppe Rast in Ronchamp und besucht die Kirche „Notre Dame du Hautnach“.
Die Unterbringung wird in Hotels mit Halbpension sein, die alle nah am Stadtzentrum liegen. Das Busunternehmen Wohlgemuth aus Kierspe begleitet die Gruppe über die zehn Tage. Der Preis für die Fahrt wird im Doppelzimmer 960 Euro betragen und im Einzelzimmer 1190 Euro. Es können auch halbe Doppelzimmer gebucht werden. Der Reisepreis beinhaltet alle Fahrten, Übernachtungen mit Halbpension, Eintritte, Stadtführungen und noch vieles mehr.
Einen Informationsabend bieten Pastor Myrda und Gertrud Goldbach am 12. Januar 2010 um 19:30 Uhr im Gemeindehaus am Glockenweg an.
Nähere Informationen gibt es bei Pastor Gregor Myrda Tel. 0 23 59-27 33, bei Gertrud Goldbach 0 23 59-29 09 09 oder per Mail
goldbachmyrda.reisen@googlemail.com. (GeG)


KAB: Ehrungen für 50jährige Mitgliedschaft

„Wir sagen euch an, den lieben Advent“ war aus dem Gemeindehaus St. Josef am Glockenweg zu hören. Die KAB hatte sich zu ihrer alljährlichen Adventfeier getroffen.
Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen der langjährigen Mitglieder. 50 Jahre sind die Jubilare in der KAB, 2.v.l.n.r.: Dorothea und Erich Sikora, Hedwig und Friedrich Peiker, Irmgard Jablonka sowie Heinz und Marianne Günter. Geehrt wurden sie vom Vorsitzenden Addis Makowski (ganz links) und Pastor Gregor Myrda (ganz rechts). Addis Makowski, seit 25 Jahren Vorsitzender der KAB, wurde ebenfalls geehrt. Er bekam ein Ehrenzeichen und eine Urkunde vom Diözesanverband der KAB Essen sowie eine kleine Standuhr mit dem Logo der KAB überreicht. (GeG/Foto: G. Goldbach)


St. Josef: Neue Messdiener

Vier neue Messdiener sind in der Gemeinde St. Josef von Pastor Gregor Myrda eingeführt worden, Niklas Soul, Jannis Maack, Marc Barwanitz und Maximilian Kurzawski (v.l.n.r). Die Messdienerin Laura Schönwies und Florian Mayr hatte die Kinder seit ihrer Kommunion in ihre Aufgaben eingewiesen, die sie nun selbständig ausführen können. (GeG/Foto: G. Goldbach)


Firmung am 9. Juli 2010: Vorbereitung hat begonnen

55 Mädchen und Jungen aus Meinerzhagen, Valbert und Kierspe waren in den Gottesdienst der katholischen Kirche St. Martin gekommen, um mit ihm ihre Vorbereitungszeit für ihre Firmung am 9. Juli 2010 zu beginnen. Gestaltet hatten diesen Gottesdienst das Kreuz-und-Quer-Team der katholischen Gemeinde Meinerzhagen, welches selbst aus vielen Mädchen und Jungen der Gemeinde besteht. Schon im Eingangsbereich erhielten die Gottesdienstbesucher kleine, handliche Steine angeboten, mit denen meditiert werden sollte. Vor dem Altar selbst lagen wirr durcheinander viele Maurerstein, so durcheinander, dass ein gutes Durchkommen nicht möglich war. Erst ein Weg, der frei und geebnet ist, lässt sich gut gehen. Im Glauben ist es nicht anders. Dass der Lebensweg frei und eben wird, das können die Firmlinge selbst bestimmen. So haben sie in den kommenden Monaten die Möglichkeit, sich an insgesamt 25 sozialen Aktionen in Meinerzhagen, Kierspe und Valbert zu beteiligen.
Neben dem Einsatz in diesen Projekten werden die Firmlinge am 14. März einen Tag zu den Steyler Patres fahren. Dort können sie erfahren, wie ein Leben aussehen kann, welches aus dem Glauben geführt wird. Weiter können sie von Ostermontag an eine Woche mit nach Frankreich zu dem internationalen Jugendtreff Taizè mitfahren, in dem ebenfalls Gemeinschaft und Glaube gelebt werden. (GeG/Foto: G. Goldbach)


Wahlen: Die Ergebnisse


Kirchenvorstand: Es wurden Alois Jüstel und Hans-Georg Kurzawski aus Kierspe, Norbert Laufer und Dr. Klaus Welschhof aus Meinerzhagen und Professor Dr. Erwin Schwab aus Valbert gewählt. Die neu gewählten Kirchenvorstandsmitglieder sind für sechs Jahr im Amt, gemeinsam mit den noch für drei Jahre im Amt bleibenden Holger Kappes, Dr. Gabriele Menger, Joachim Piel, Winfried Schneider und Michael Thiele
Gemeinderat St. Josef: Stephan Jatzkowski, Ulrich Jatzkowski, Martin Klamm, Christine Kleine, Marian Kosel, Petra Kurzawski, Udo Nieswandt, Maria Peveling, Birgit Raphael-Nowack sowie Hubertus Seidel, Pia Seidel, Stephan Seidel
Gemeinderat St. Marien: Edith Bose, Rachel Decker, Thorsten Gimmler, Karl-Albert Hardenacke, Christoph Kistner, Dr. Kerstin Kregel, Angelika Oerder und, nach Auslosung wegen Stimmgleichheit, Steffi Tischer.
Gemeinderat St. Christophorus: Beatrix Brozio, Elke Effers, Angelika Gerhard, Kurt Huter, Janusch Lasota, Thaddäus Scholtyssek, Maria Schwab und Silke Theobald gewählt.


Chor Cantamus: Unvergessliche Aufführung der Matthäus-Passion in St. Josef

Ein Klick auf das Bild startet das Video. Leider ist die Tonqualität der Aufnahme sehr schlecht.

Einen Musikgenuss der Extraklasse erlebten die rund 400 Zuhörer in der vollbesetzten Kirche St. Josef. Der Chor "Cantamus" (Ltg. Frank Bisterfeld) brachte die Matthäus-Passion von Johann-Sebastian Bach zu Gehör. Unterstützt wurden die Kiersper Sängerinnen und Sänger durch das Kourion-Orchester aus Münster, den Kinderchor der Gesamtschule (Ltg. Johannes Koch) und Christian Domke an der Orgel sowie weiteren Solisten, darunter Antje Bischof und Marcus Ullmann. Abermals wurde demonstriert, zu welch hochklassiger Kirchenmusik die Kiersper im Stande sind. Dieses Konzert wird den begeisterten Zuhörern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben. (lot/Video: L. Teschner)


kfd: Anerkennung des II. Vatikanischen Konzils gefordert


Auch in Meinerzhagen sind die Mitglieder der kfd bestürzt über die Vorgänge um die Traditionalisten-Bischöfe der FSSPX (lat. Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X., deutsch: Piusbruderschaft). Sie rufen zur Unterstützung einer Petition an den Vatikan auf. Darin heißt es: "Die von Papst Benedikt XVI. verfügte Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der traditionalistischen Bruderschaft Pius X. – darunter der den Holocaust leugnende Bischof Richard Williamson - hat auch in der kfd Bestürzung ausgelöst. kfd-Frauen haben Angst um die Glaubwürdigkeit ihrer Kirche und um die Ökumene, für die sich der Verband traditionell stark engagiert. Wir handeln ökumenisch und lernen mit Frauen anderer Religionen."
Nach dem Hochamt in St. Martin wurden die Gottesdienstbesucher gebeten, die Petition "Für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils" mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. (Foto: L. Teschner)


St. Christophorus: Pastor Grunert verabschiedet - Weniger Messen in St. Peter


Pastor Enzio Grunert (51), Pfarrvikar der Großpfarrei Meinerzhagen und seit 2005 als Pastor an St. Christophorus und an St. Peter am See tätig, wurde jetzt von der Gemeinde verabschiedet. Er zieht um an seine neue Wirkungsstätte, die Pfarrei St. Peter und Paul in Hattingen mit der Gemeinde St. Joseph in Hattingen-Welper und der Filiale St. Johannes Baptist in Blankenstein. Der Pfarrer der Großpfarrei Meinerzhagen, Samson Keinecke, dankte für seinen Einsatz. (Ausführlicher Bericht folgt)

Mit der Verabschiedung ist die Pastorenstelle in der Doppelgemeinde verwaist. Einen Nachfolger hat der Bischof noch nicht ernannt; und da auch erst ein neuer Bischof ernannt werden muss, wird dies wohl auch noch einige Zeit dauern. Konsequenz ist, dass das Gottesdienstangebot massiv eingeschränkt wird. Künftig wird in St. Peter am See nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst gefeiert.


Neujahrsempfang: Neue Gesichter, Zahlen und Daten, Sekt und Schnittchen

Die Pfarrei hat einen neuen Kaplan. Pater Clemens Rogge OSB von der Abtei Kornelimünster Aachen (im Bild links) wurde gestern beim Neujahrsempfang der Gemeinde von Pfarrer Peter-Wilhelm Keinecke (im Bild rechts) vorgestellt. Der gebürtige Duisburger soll zwei Jahre in Meinerzhagen bleiben.
Gemeinderatsvorsitzender Joachim Trambacz bedauerte in seiner Chronik, dass die Gottesdienstbesuche im letzten Jahr spürbar zurückgegangen seien. Zahlen aus der Chronik:

    Meinerzhagen
St. Marien
St. Martin
  Valbert
St. Christophorus
St. Maria Magdalena
St. Peter am See
  Kierspe
St. Josef
St. Engelbert
Taufen   18   6   28
Beerdigungen   34   18   28
Erstkommunion   28   15   29
Gottesdienstbesucher   282   128   280
Kirchenaustritte   9   2   9

Termine für 2009: Ab dem 27. März jeweils freitags Frühschichten ab 6 Uhr, am 19. April besuchen Muslime die Gemeinde, Erstkommunion am 17. Mai (St. Martin) und am 24. Mai (St. Marien). Wallfahrt nach Marienheide am 5. Juli, Gemeindefest am 23. August rund um St. Marien, um vom 2. bis zum 6. September ist wieder die Herbstreise der Gemeinde. Am 7. und 8. November werden der Gemeinderat und der Kirchenvorstand neu gewählt.
Neben Pater Clemens Rogge gab es auf dem Neujahrsempfang noch ein weiteres neues Gesicht für die Meinerzhagener zu entdecken. Andreas Fresen, der neue Bürgermeisterkandidat der CDU, war aus Winterberg angereist, um auch in Meinerzhagen Präsenz zu zeigen. (GeG/Foto: Goldbach)


Alte und neue Weihnachtslieder: Hartel-Chöre sangen gemeinsam

Weihnachtliche Lieder wurden am Sonntagnachmittag (28. Dezember) in der Pfarrkirche St. Marien vorgesungen. Die Chöre der Großpfarreien St. Matthäus (Altena), St. Laurentius (Plettenberg), St. Maria Immaculata (Meinerzhagen) sowie der Nachwuchssingekreis St. Josef (Kierspe), alle unter der Leitung von Kirchenmusikerin Maria Hartel, gaben sich große Mühe.
Auf dem Programm standen einige romantische Weihnachtslieder, im altehrwürdigen Gewand und in moderner Vertonung, außerdem einige zeitgenössische Weihnachtslieder. Instrumental begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger mit einem E-Piano.
Die zahlreichen Zuhörer hörten andächtig zu und spendierten am Ende artigen Applaus.
Nach dem Konzert in Meinerzhagen treten die Chöre mit demselben Programm auch am 4. Januar in Altena und am 11. Januar in Plettenberg auf, jeweils um 17 Uhr in den dortigen katholischen Kirchen. (Foto: L. Teschner)


Selber backen: Martinsbrezeln


Bei den Sankt-Martin-Zügen bekommen die Kinder im Sauerland traditionell eine Martinsbrezel, also eine Brezel aus süßem Hefeteig, bestreut mit Hagelzucker. Hier das Rezept:

Zutaten: 500 g Mehl, 1 Päckchen Hefe, 75 g Zucker, 75 g Butter, 300 ml Milch, 2 Eier, geriebene Zitronenschale, 2 Eigelb, Hagelzucker.

Zubereitung: Mehl in eine große Schüssel sieben. In die Mitte eine Kuhle drücken. Hefe hinein bröseln. Zucker und etwas lauwarme Milch hinzugeben und zu Brei verrühren. Zehn Minuten gehen lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und einen geschmeidigen Teig kneten. Nochmals 10 Min. zugedeckt gehen lassen. Eigroße Stücke entnehmen und einen Strang vom ca. 30 cm rollen. Nun Brezel formen, mit Eigelb bestreichen und in Hagelzucker wälzen. Auf Backpapier legen und bei 180°C ca. 20 Min. backen. (Foto: L. Teschner)


Allerheiligen: Andacht und Gräbersegnung auf den Friedhöfen


Der 1. November ist Allerheiligen, an dem die katholische Kirche aller ihrer Heiligen gedenkt, also nicht nur derer, die offiziell heilig gesprochen sind, sondern auch (und insbesondere) der Heiligen, "um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott." An Allerheiligen finden Andachten auf den Friedhöfen statt, bei der den verstorbenen Angehörigen gedacht und die geschmückten und mit Kerzen erhellten Gräber gesegnet werden. (Foto: L. Teschner)

Meinerzhagen   St. Marien   09:30   Hochamt in der Kirche
    St. Martin   11:00   Hochamt in der Kirche
        15:30   Andacht und Gräbersegnung auf dem Friedhof Meinerzhagen
Valbert   St. Christophorus   09:30   Hochamt in der Kirche, anschl. Gräbersegnung auf dem Friedhof Valbert
Hunswinkel   St. Peter am See   16:00   Hochamt in der Kirche, anschl. Gräbersegnung auf dem Friedhof Hunswinkel
Grotewiese   St. Maria Magdalena   17:00   Hochamt in der Kirche, anschl. Gräbersegnung auf dem Friedhof Grotewiese
Kierspe   St. Josef   11:00   Hochamt in der Kirche
        16:00   Andacht und Gräbersegnung auf dem Friedhof Kierspe
Rönsahl   St. Engelbert   15:00   Andacht und Gräbersegnung auf dem Friedhof Rönsahl


Rosenkranzgebete: Andachten im Oktober


Zur feierlichen Rosenkranzandacht wird am Freitag, 3. Oktober um 17:30 Uhr in die Magdalenenkirche nach Grotewiese eingeladen. Am Tag der Deutschen Einheit sind alle Mitglieder der Pfarrei herzlich eingeladen.

Die weiteren Termine in anderen Kirchen:

St. Josef   Dienstags   18:00 Uhr   vor der hl. Messe
St. Martin   Mittwochs   14:30 Uhr   in der hl. Messe
St. Marien   Donnerstags   14:30 Uhr   in der hl. Messe
St. Christophorus   Freitags   17:30 Uhr   in der Abendmesse
St. Maria Magdalena   Samstags   18:30 Uhr   in der Vorabendmesse


kfd St. Josef: 60-Jähriges Bestehen wird gefeiert


Die kfd St. Josef feiert am 26. Oktober um 11 Uhr eine Festmesse zum 60-jährigen Bestehen. Anschließend wird zum Feiern in das Gemeindehaus eingeladen. Ein Fahrdienst für ältere kfd-Mitglieder wird angeboten. Wer abgeholt werden möchte, kann sich bei Frau Steinkühler oder bei Frau Kluth melden.
Zur Festmesse wird auch der langjährige Präses, Pastor Hermann-Josef Bittern, jetzt Bochum, erwartet.


mittendrin: WDR-Kamerateam dreht in Grotewiese für Fernsehreportage


In der Reihe "mittendrin" der WDR-Lokalzeit wurde in dieser Woche der Ort Valbert portraitiert. Ortsvorsteher Fred Oehm führte Reporterin Claudia Roelvinck zur Magdalenenkapelle Grotewiese. Das WDR-Team erfuhr, dass die Kapelle eine überregionale religiöse und künstlerische Bedeutung hat und in ihrer Art einzigartig im gesamten Bistum Essen ist.
Bei herrlichem Sonnenschein konnte das Kamerateam des WDR das denkmalgeschützte Gotteshaus besonders schön in Szene setzen. Filmaufnahmen entstanden sowohl von außen als auch im Innern.
Zu sehen ist die Fernsehreportage am 30. Juni im WDR-Fernsehen. (Foto: L. Teschner)


Abschied: Pastor Teske verlässt Magdalenengemeinde


Zum Patronatsfest der Magdalenengemeinde wird Paul Teske Abschied von Grotewiese nehmen. Seit 1974 war der beliebte Geistliche hier als Pastor tätig.
Seine Stationen: Geboren am 29. Oktober 1926 in Moers/Niederrhein, Studium in Münster, Priesterweihe am 29. September 1951 in Münster, Kaplan in Heilig Kreuz, Duisburg-Neuenkamp, St. Bonifatius, Hochfeld, St. Engelbert, Essen-Mitte. Stadtjugendseelsorger in Essen, Gründungspfarrer von St. Martin, Essen-Rüttenscheid.
Nach dem weitgehenden Verlust der Stimme zunächst Briefseelsorger des Bistums Essen, dann ab 3. September 1974 Seelsorger im idyllischen Grotewiese. Er machte die Kapelle zu einem besonderen geistlichen Ort, der im weiten Umkreis und im ganzen Ruhrgebiet bekannt ist. Und hier fand er unverhofft seine Stimme wieder.
Gern wäre er geblieben, doch aufgrund seiner Altersbeschwerden ist ihm dies nicht mehr möglich. Am 20. Juli verabschiedet er sich nun von der Gemeinde und zieht dann um in die Seniorenwohnungen beim Altenheim St. Elisabeth in Lüdenscheid.
Wie es nun weitergeht in Grotewiese, beschäftigt auch den scheidenden Priester. Er hat sich persönlich mit dem Bischof in Verbindung gesetzt und musste erfahren: Es gibt zwar Pensionäre, doch keiner will ins Sauerland. Aber die Hoffnung wollen er und mit ihm die engagierten Mitglieder des Gemeinderates und des Förderkreises nicht aufgeben.


Bistumstag: Fahrt nach Essen


In diesem Jahr wird das Bistum Essen 50 Jahre alt. Auf Bistumsebene finden unterschiedliche Aktionen und Angebote statt, die ihren Höhepunkt in der gemeinsamen Geburtstagsfeier am so genannten Bistumstag am Sonntag, 8. Juni, in Essen finden werden. (Siehe auch www.bistum-essen.de)
Die Pfarrei St. Maria Immaculata bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Bus nach Essen zu fahren. Abfahrtsorte sind nach Anmeldung in Kierspe (Kirche St. Josef) und in Meinerzhagen (Stadthalle).


Im Radio: Rundfunkgottesdienst aus St. Marien


Am 1. Juni 2008 wird der übliche sonntägliche Rundfunkgottesdienst um 10 Uhr im Radio auf WDR 5 aus der Pfarrkirche St. Marien übertragen. Wie der Gemeinderat vermeldet, wird der Gottesdienst live gesendet.
Die ganze Gemeinde ist eingeladen, bei der Aufzeichnung dabei zu sein. Die besondere Atmosphäre eines gut besuchten Gottesdienstes ist sicherlich auch über den Rundfunk zu spüren.
(Foto: Eckhard Etzold)


St. Engelbert: Förderverein gegründet


Der Förderverein für die Filialgemeinde St. Engelbert in Rönsahl ist jetzt gegründet. Der einzige Zweck des Vereins ist, zur Unterhaltung der beiden Gebäude der katholischen Gemeinde in Rönsahl, das sind die St.- Engelbert- Kirche und das angegliederte Gemeindehaus, beizutragen. Gemeint ist dabei die finanzielle Absicherung des Teils der Unterhaltungskosten, die das Bistum nicht leisten kann.
Zum Ersten Vorsitzenden wurde Hubertus Seidel gewählt, Ilse Schneider zu dessen Stellvertreterin, Peter Täuber zum Schriftführer und Winfried Schneider zum Kassenverwalter. Als Beisitzerin fungiert Brigitta Nigel - Täuber. Festgelegt wurde ein Jahresbeitrag von 36 Euro pro Einzelmitglied und 60 Euro für Ehepaare.


KJG: Aktion auf dem Bauernhof


Auf einem Bauernhof wird es so schnell nicht langweilig. Das ist der Grund, weshalb das diesjährige KJG-Pfingstzeltlager unter dem Motto "Aktion auf dem Bauernhof" an den Start geht. Damit aber ein richtig aktiongeladenes Programm mit Spiel und Spaß rund ums Lagerfeuer an dem spannenden Wochenende passieren kann, müssen sich noch Kinder anmelden. Anmeldeformulare gibt es in den Kirchen St. Marien und St. Martin und im Pfarrbüro. Anmelden können sich Kinder ab 9 Jahre.


Unterschriftenliste: Für den Erhalt von St. Peter


Die Initiative für den Erhalt der Peterskirche weist darauf hin, dass in den Valberter Geschäften zurzeit Unterschriftenlisten ausliegen, die den Erhalt des Gotteshauses im Listertal fordern. Jeder, der sich dafür einsetzen möchte, dass die Kirche nicht - wie vom Bistum Essen entschieden - geschlossen und verkauft wird, ist aufgefordert, sich dort einzutragen.
Radiobericht auf WDR 2


Gemeinderäte: Klausurtagung


Zu einer Klausurtagung trafen sich jetzt die Gemeinderäte der Pfarrei. Thema des Tages in Lüdenscheid war unter anderem der zu erstellende Pastoralplan für die Pfarrei. Unter der Leitung einiger Referenten vom bischöflichen Generalvikariat Essen ging es darum, die Stärken und Schwächen der einzelnen Gemeinden herauszuarbeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen.
Als Ergebnis der Tagung sollen vier Themenbereich vorrangig bearbeitet werden: 1. Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gemeinden. 2. Ein Katechesekonzept für die Zeit zwischen Erstkommunion und Firmung. 3. Schaffung von spirituellen Angeboten und Ereignisse. 4. Religiöse Bildungsangebote auf Pfarreiebene.
Gesucht werden nun interessierte Personen, die sich in diesen Arbeitsgruppen engagieren möchten. Interessenten melden sich in den Gemeindebüros.


Osterfeuer: KJG lädt nach Redlendorf


Auch in diesem Jahr veranstaltet die KJG Meinerzhagen wieder ein großes Osterfeuer. Dazu wird im Anschluss an die Osternachtsmesse (Beginn um 21 Uhr in St. Marien) auf die bekannte Wiese nach Redlendorf eingeladen. Angezündet wird das Osterfeuer mit der zuvor in der Osternachtsmesse geweihten Flamme. Für Speisen und Getränke am Feuer ist gesorgt.


Kirche im Dorf lassen: Katholiken und Politiker wollen St. Peter am See erhalten


Die Kirche "St. Peter am See" in Hunswinkel an der Listertalsperre soll geschlossen und verkauft werden - so zumindest plant es das zuständige Bistum Essen. Damit wollen sich viele Menschen nicht abfinden und haben nun eine überörtliche Initiative zum Erhalt des Gotteshauses gestartet.
Zum ersten Treffen im März waren sehr viele Bewohner aus den Dörfern des Listertals, Katholische wie Evangelische, in den Pfarrsaal gekommen. "Zwischen sechs- und achttausend Euro werden wir voraussichtlich jährlich für St. Peter brauchen", bezifferte Kurt Huter vom Gemeinderat die Kosten.
An Ideen, das Gemeindeleben anzukurbeln und Geld einzutreiben, mangelt es nicht: Geplant sind Seniorentreff, Erfahrungsräume für Kindergärten und Gymnastikkurse im Pfarrsaal. Vielleicht könne die Kirche auch ökumenisch genutzt werden, so dass die Lasten sich auf mehreren Schultern verteilen. Ein weiterer Grund, der für den Erhalt spricht, ist der, dass der Friedhof am Ort ist, so dass Beerdigungen weiter in Hunswinkel stattfinden könnten.
Als erstes soll nun ein Förderverein gebildet werden. Als Ansprechpartnerin wurde Gabi Buss ausgewählt, bei der sich Mitglieder und Interessenten unter der Telefonnummer (02358) 276766 melden können. (GeG, Foto: L. Teschner)
Bericht des Ortsheimatpflegers auf www.meinerzen.de
Meinerzhagener Zeitung: "Kirche St. Peter am See gehört in das Dorf"


Betrachtungen der Zuversicht: Aufführungen in Kierspe und im Altenberger Dom

Am Ende gab es stehende Ovationen für Christian Domke sowie für den Chor Cantamus und das Kourion-Orchester aus Münster. Der erst 25-jährige Musiker war sichtlich erleichtert und glücklich über die gelungene Uraufführung des von ihm komponierten Werkes "Betrachtungen der Zuversicht" in der Kiersper St. Josef-Kirche.
Zunächst wurde mit der Aufführung von Bachs "Magnifikat" das Niveau des Abends festgelegt. Die dann präsentierte Vertonung von Psalmen für Orchester, siebenstimmigen Chor und Vokalsolisten beeindruckte durch stimmengewaltigen Gesang und perfekte Instrumente. Es spannte sich ein Bogen, der zu Beginn in Trübsal und Hoffnungslosigkleit beginnt, bald jedoch diesem Jammertal entwächst und wie ein roter Faden hinüber führt in die Zuversicht darauf, dass die Seele bei Gott Geborgenheit findet.
Die anspruchsvolle Komposition war charakterisiert durch eine ausgeprägte Dynamik vom einfühlsamen einstimmigen ruhigen und harmonischen Pianissimo zu Beginn über Crescendi bis hin zum kräftigen volltönenden siebenstimmigen Fortissimo, sowie zahlreiche Tempiwechsel. Der 70 Stimmen starke Kiersper Chor Cantamus imponierte durch Volumen und klare Tongebung; mit einheitlichem Bogenstrich und sauberer Bläserintonation überzeugte das Münsteraner Orchester. Vervollständigt wurde der Hörgenuss durch die Solisten Sabine Falter aus Köln (Sopran), Annette Wurm aus Attendorn (Alt), Gabriele Dartsch aus Olpe (Tenor) und Christoph Kögel aus Frankfurt (Bass), außerdem Gerlinde Lohrengel aus Meinerzhagen an der Orgel.
Der in Wipperfürth geborene Christian Domke, früher Organist in Kierspe, jetzt Student der Kirchenmusik an der Musikhochschule in Köln und Assistenzorganist am Altenberger Dom, führte selber den Dirigentenstab. Die "Betrachtungen der Zuversicht" sind sein drittes Werk.
Abermals zeigte sich, dass die Kiersper St. Josef-Kirche einen passenden Rahmen für derart außergewöhnliche große Konzertabende bietet. Wiederholt wurde die Aufführung am Sonntag Nachmittag im vollbesetzten Altenberger Dom zu Altenberg.
(Text/Foto: Lorenz Teschner)


Weihnachtsbaumsammlung: Spendenergebnis von 9527 Euro in Meinerzhagen

Die Weihnachtsbaumsammlung am vergangenen Samstag, die wieder von der ökumenischen action365 organisiert wurde, war ein großer Erfolg. Rund 140 Freiwillige aus den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden und von der Jugendfeuerwehr stellten ihre Arbeitskraft in den Dienst der guten Sache. Dazu stellten 17 heimische Unternehmer ihre LKW zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Helfer mit heißer Erbsensuppe.
Die eingesammelten Bäume wurden anschließend vom Feuerwehrlöschzug Willertshagen auf der Schwenke verbrannt und die gesammelten Spenden gezählt: 9527 Euro waren in den Sammelbüchsen enthalten. Sie gehen komplett an das Patenschaftsprojekt der Meinerzhagener Aktionsgemeinschaft im Deutschen Aussätzigenhilfswerk (DAHW) der action365, also an das Leprahospital im indischen Pullambady.


Neujahrsempfang: Gemeindemitglieder sind eingeladen


Foto: Florian Rommerskirchen Eine schöne Tradition ist es, das neue Jahr mit einem festlichen Empfang des Gemeinderates zu beginnen. Auch diesmal werden wieder Gemeindemitglieder, alle ihr verbundenen Vereine, Gruppen und Freunde eingeladen, um bei einem Glas Sekt und einem kalten Buffett Rückblick zu halten auf das vergangene Jahr, und eine Vorausschau auf die zu erwartenden Ereignisse des kommenden Jahres zu werfen.
Eingeladen wird zu dieser Versammlung am Samstag, 12. Januar 2007 in das Pfarrheim St. Martin, Meinerzhagen. Beginn ist um 17 Uhr mit der Vorabendmesse. Unglücklicherweise liegt dieser Termin parallel zum Konzert in St. Josef (siehe unten)
(Foto: Florian Rommerskirchen)


Kaputt gespart: Kirchenchor nach Vorgabe zwangsaufgelöst


Aufgrund der Sparmaßnahmen im Bistum Essen ist nun der Kirchenchor Kierspe aufgelöst worden. Das ehrenamtliche Engagement der rund 20 Sängerinnen und Sänger wird von verantwortlicher Stelle nicht weiter gefördert.
Pro Pfarrei dürfe es nur einen Kirchenchor geben, so die Vorgabe. Nach Zusammenlegung der alten Pfarreien zur Großpfarrei sei ein Chor überzählig. Der Chor in Kierspe muss deshalb eingespart werden; nur noch für den Chor in Meinerzhagen wird eine Kirchenmusikerin finanziert. Ein Wechsel dorthin kommt für die meisten Kiersper jedoch nicht in Frage.
Der Niedergang der Chormusik in Kierspe wurde auch von unabhängiger Seite mehr als bedauert. Gerade der Chor in Kierspe zeichnete sich durch ein hohes Niveau aus. Chormusikalische Aufführungen mit Kammerorchester und Solisten in Gottesdiensten hat es in weiterer Umgebung nirgendwo sonst gegeben.
Der Kirchenchor in Valbert sowie ein Projektchor in St. Martin waren schon längere Zeit nicht mehr aktiv.


Magdalenenkapelle Grotewiese: Förderverein gegründet


St. Maria Magdalena, Grotewiese Die Magdalenenkapelle in Grotewiese gilt als besonderes Kleinod und zieht Besucher von weither an, die hier Einkehr und Besinnung finden. Deshalb bleibt sie im Zukunftsentwurf des Bistums als Filialkirche bestehen.
Zur Gründung eines Fördervereins trafen sich jetzt 35 Freunde und Förderer in der Gaststätte Hubertushof in Mühlhofe. Nach der formellen Gründung wurde Annette Valenthorn als Erste Vorsitzende gewählt, Zweiter Vorsitzender wurde Björn Schnüttgen. Außerdem komplettieren Annegret Kliemann (Kassenwart), Dr. Klauspeter Stams (1. Beisitzer), Dr. Thomas von Hugel-Schlichtegroll (2. Beisitzer), Marlene Petri (1. Kassenprüfer) und Doris Schnüttgen (2. Kassenprüfer) den Vorstand. Ein Mitglied des Kirchenvorstand soll noch hinzukommen. Der Jahresbeitrag für Einzelpersonen beträgt 25 Euro, Ehepaare zahlen 40 Euro.
Pastor Paul Teske nutzte die Gelegenheit, um auf die Sorgen um die Zukunft der Filialgemeinde aufmerksam zu machen. Gegebenenfalls solle man sich rechtzeitig um einen pensionierten Nachfolger für ihn bemühen, so der 81-Jährige.


St. Engelbert: Taize-Gottesdienst


Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Gottessuche. Ein oft wiederholter Grundgedanke aus wenigen Worten prägt sich allmählich tief ein. Dies kann man überall dort erleben, wo die Taizé-Lieder gesungen werden. Am Samstag, 15. Dezember, sollen die wortarmen und meditativen Lieder aus Taize in der Kirche St. Engelbert erklingen. Zum gemeinsamen Singen um 19.30 Uhr wird herzlich eingeladen.


Frühschicht: Kraft für den Tag schöpfen


Freitag morgen, 6 Uhr, Kirche St. Josef in Kierspe: Während die Stadt noch ruhig schläft und draußen der Frost in den dunklen Gärten und auf den Autos liegt, herrscht im Innern der Kirche bereits aufgeweckte Morgenstimmung. Einige Lichter erhellen die Bänke vor dem rechten Seitenaltar, in denen sich die Frühaufsteher versammelt haben.
Es ist schon eine lieb gewordene Tradition, sich jeden Freitag Morgen im Advent zur Frühschicht in St. Josef zu treffen. Meditation, Gesang und gemeinsames Gebet wechseln sich jeweils ab. Ein Wort, einen Gedanken oder einen Impuls - jeder nimmt am Schluss etwas anderes mit auf den Weg in die Arbeit und in den Alltag.
Nach der Früh-Schicht steht das gemeinsame Früh-Stück im benachbarten Gemeindehaus. Warme Brötchen, Marmelade und frischer Kaffee stehen schon bereit, als die Gemeindemitglieder von der Kirche herüberkommen. (lot)


Auszeit im Advent: Marienkirche ist geöffnet


In der Woche ab dem 2. Adventssonntag wird die Marienkirche am Abend wieder als einladende Kirche für eine Auszeit geöffnet. Nicht zu einem zusätzlichen gemeinsamen Gottesdienst, sondern als Raum der Stille, für eine Zeit zum Anhalten, Durchatmen, Auftanken. Die Zeit kann sich jeder selber gestalten. Kommen Sie vorbei, nehmen Sie sich Zeit! Bleiben Sie, solange sie möchten, für einige Minuten oder auch länger: Das Angebot gilt von Sonntag, 9. bis Freitag, 14. Dezember, täglich von 18 bis 20 Uhr. In der Kirche erwartet Sie verhaltene Musik, Kerzenlicht, Texte zum Nachdenken.
Jeweils um 19:45 Uhr wird zum gemeinsamen Gebet der Komplet eingeladen.


Krippenspiel: Proben beginnen jetzt


Wie in den Pfarrnachrichten gemeldet wird, beginnen jetzt die Proben für das Krippenspiel an Heiligabend. Alle Kinder, die gerne mitmachen möchten, sind herzlichen zu den Proben eingeladen. Diese finden an den Samstagen, 1. Dezember, 8. Dezember, 15. Dezember und 22. Dezember statt. Beginn ist jeweils um 11 Uhr. Ein Ort wurde nicht genannt, bitte suchen Sie sich selber den passenden Ort aus!


17. Leprabasar in der Stadthalle: Hilfe für Pullambady


Seit dem Jahr 1974 ist er im Veranstaltungskalender in Meinerzhagen stets fest verankert: Der Lebrabasar, den Willi Arens und viele Helfer von der Aktionsgemeinschaft in der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) Meinerzhagen seinerzeit ins Leben riefen, findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt, und gleichzeitig wird es der letzte Basar sein. In den 33 Jahren sind die Mitwirkenden deutlich älter geworden, während der jüngere Nachwuchs fehlt.

In diesem Jahr wird der Basar nur noch an einem einzigen Tag stattfinden: Am Freitag vor dem ersten Advent (30. November) öffnen sich die Türen der Stadthalle Meinerzhagen zum großen Basar zugunsten der Leprahilfe im indischen Pullambady. Öffnungszeiten sind von 9:00 bis 19:00 Uhr.

Gruppen aus der katholischen und der evangelischen Gemeinde sind wieder seit Wochen fleißig mit den Vorbereitungen beschäftigt: Es wird gebastelt, genäht, gezimmert, gesammelt und sortiert. Das Angebot in der Stadthalle reicht von dekorativen Handarbeiten, Adventskränzen, kunstvollen Vogelhäuschen und aufwändig hergestellen Gartenholzmöbeln, antiquarischen Büchern, bedruckten Weihnachtskarten, bis hin zu einem Trödelmarkt und vielen weiteren Attraktionen. (Foto: L. Teschner)


St. Martin: Ich geh mit meiner Laterne


Die diesjährigen Martinszüge stehen bevor: Rund um das Patronatsfest von St. Martin (11. November) werden wieder hunderte von Kindern mit ihren selbst gebastelten Laternen laut singend durch die Orte ziehen, begleitet von Blaskapellen und mit Brezelverkauf. In Kierspe werden auch Martinsgänse verlost. Folgende Martinszüge werden von der Pfarrei organisiert:
  • Rönsahl, St. Engelbert: Freitag, 9. November, 17 Uhr
  • Meinerzhagen, St. Martin: Sonnabend, 10. November, 18 Uhr
  • Kierspe, St. Josef: Sonntag, 11. November, 17 Uhr


Maria Hartel ist neue Kirchenmusikerin: Chor bleibt aber ohne Leitung


Die Essenerin Maria Hartel wird ab dem 1. Dezember die Kirchenmusikerstelle der Großpfarreien Meinerzhagen/Kierspe, Altena/Nachrodt und Plettenberg/Herscheid übernehmen. Entsprechende kirchenmusikalische Kooperationsverträge seien bereits ausgearbeitet, wird berichtet.
Die 47-jährige hat ein A-Diplom als Kirchenmusikerin und war als solche bislang in Essen-Altenessen beschäftigt. Dort wurde die Stelle nun eingespart. Künftig wird Maria Hartel in Nachrodt-Wiblingwerde wohnen und einen Teil der Gottesdienste in den 18 Kirchen musikalisch begleiten. Wie bekannt gegeben wurde, wird sie außerdem die Kirchenchöre in Altena, Plettenberg und Meinerzhagen sowie einen Kinderchor in Plettenberg leiten. Den Chor in Kierspe kann sie jedoch nicht auch noch leiten, er wird wohl nicht weiter bestehen bleiben; unklar ist die Zukunft des Kinderchores. Nur der Singekreis wird fortbestehen.
Maria Hartel tritt die Nachfolge von Stefan Lehmkuhl an, der im Sommer überraschend ausschied. Dieser wollte gerade erst die Nachfolge des Kiersper Musikers Michael Bischof übernehmen, der im Frühjahr überraschend ausgeschieden war, nachdem einerseits sein Stellenumfang um die Hälfte reduziert wurde, andererseits aber die Aufgaben erweitert wurden, nachdem die Stelle des Meinerzhagener Chordirektors Horst Schmitz im Winter eingespart worden war.
Wie der Chor-Fahrplan an besonderen Festtagen wie Weihnachten oder Ostern funktionieren soll, wird zurzeit überlegt. Abgesehen von gleichzeitigen Gottesdienstzeiten sind die Wegstrecken sehr groß. Die Pfarreien verteilen sich auf ein Gebiet, das ungefähr einem Drittel der gesamten Bistumsgröße entspricht. Von der nördlichsten (St. Josef, Nachrodt) zur südlichsten Kirche (St. Peter am See, Hunswinkel) sind es rund 47 Kilometer, von der westlichsten (St. Engelbert, Rönsahl) zur östlichsten (St. Johannes Baptist, Eiringhausen) sind es rund 37 Kilometer.


St. Engelbert: Bistum lenkt ein, Kirche ist gerettet


Die Kirche St. Engelbert in Rönsahl ist gerettet. Der anhaltend große Protest gegen die geplante Schließung des Gotteshauses zeigte jetzt Erfolg. Das Bistum hat eine Lösung gefunden, mit der die Dorfkirche erhalten bleiben kann.
Dafür sind jährlich 12.000 Euro nötig, erklärte jetzt Bistumssprecher Ulrich Lota in der heimischen Presse. Dieser Betrag soll nun zu drei gleichen Teilen aus drei verschiedenen Töpfen beigesteuert werden: Ein Drittel kommt vom Bistum, den zweiten Teil gibt der Förderverein der Gemeinde, der Rest soll eingenommen werden mit dem Verkauf eines Teiles des Kirchengrundstückes als Bauland.
Damit ist der Gottesdienststandort für die nächsten zehn Jahre gesichert. Diese Nachricht wurde nicht nur in Rönsahl und Umgebung sondern auch in Kierspe und Meinerzhagen mit großer Freude aufgenommen.


Beten mit den Füßen: Wiederentdeckung des Wallfahrens und Pilgerns


Foto: Johann Jaritz Am Dienstag, 9. Oktober, um 20 Uhr beginnt im Pfarrsaal St. Christophorus in Valbert, Ebbestraße 23, die Herbst-Gesprächsreihe der katholischen Pfarrei. Sie steht unter dem Thema "Beten mit den Füßen - die Wiederentdeckung des Wallfahrens und Pilgerns".
Der Referent ist Pater Rupert Fetsch. Er ist seit 2004 Wallfahrtsrektor in Bochum-Stiepel. Inhaltliche Schwerpunkte in seinem Referat werden Themen wie: Wallfahren als "religiöses Phänomen" - Die "Renaissance" des Wallfahrens - Warum kommen Menschen an einen Wallfahrtsort? - Was suchen sie dort, was finden sie vor? - und andere sein. Eingeladen sind nicht nur Angehörige der Pfarrei, sondern alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die weiteren Veranstaltungen:
  • "Pilgerwege im Mittelalter: Der spanische Jakobsweg - damals und heute". Termin: Dienstag, 16. Oktober, 20 Uhr, Jugendheim St. Marien. Referentin: Dr. Renate Niedballa.
  • "Wallfahrtsorte der Jugend: Die Faszination Taizé". Termin: Mittwoch, 24. Oktober, 20 Uhr, Gemeindehaus St. Josef. Referent: Pastor Patrick Schnell (Lüdenscheid).


Gemeindefeste: Hier geht´s rund


Im Spätsommer wird gerne gefeiert. Die Übersicht:
  • 4. August (Termin geändert!): Jubiläumsfest St. Martin
  • 11./12. August: Gemeindefest St. Josef
  • 19. August: Gemeindefest St. Marien
  • 26. August: Gemeindefest St. Engelbert
  • 2. September: Gemeindefest St. Christophorus


Valbert: Neue Kindergartenleitung


Die Tageseinrichtung für Kinder in St. Christophorus hat eine neue Leitung. Andrea Lux, 29 Jahre, war bisher in Lüdenscheid im Hort des St. Rita Kindergartens tätig. Die Umbesetzung wurde durch den Fortgang von Sandra Funk notwendig. Die Pfarrgemeinde dankt für die hervorragend geleistete Arbeit in den letzten 3 ½ Jahren. Eine Verabschiedung hat vor den Ferien stattgefunden. Der Nachfolgerin wird Erfolg und viele Freude bei der Arbeit gewünscht.


St. Christophorus: Renovierung abgeschlossen


Eine Woche lang war die Kirche geschlossen; jetzt erstrahlt der Innenraum der Kirche St. Christophorus wieder hell und freundlich. Die nun beendeten Renovierungsmaßnahmen waren notwendig geworden, weil der viele Ruß der Kerzen die Wände und das Inventar recht stark geschwärzt hatte.
Die letzte Renovierung der im Jahre 1963 erbauten Kirche lag immerhin 15 Jahre zurück. Daher war ein neuer Anstrich und eine grundlegende Reinigung des Gotteshauses dringend nötig.
Am vergangenen Sonntag halfen Gemeindemitglieder mit, die schweren Kirchenbänke wieder einzuräumen. Die Wiedereröffnung der Kirche findet am kommenden Sonntag, 15. Juli, um 10 Uhr mit einer feierlichen Messe mit Pastor Enzio Grunert statt.


kfd: 800 Jahre heilige Elisabeth


Wie die kfd Meinerzhagen meldet, findet am Dienstag, 31. Juli, der diesjährige Jahresausflug statt, zu dem herzlich eingeladen wird.
Ziel ist aus Anlass des 800-jährigen Geburtstages der heiligen Elisabeth v. Thüringen die Elisabeth-Stadt Marburg. Dort stehen eine Führung und die Besichtigung der Stadt und der Elisabeth-Kirche auf dem Programm.
Um verbindliche Anmeldung bei Frau Teschner wird gebeten. Die Kosten für Busfahrt, Führungen und Eintritte betragen 10 Euro für Mitglieder oder 15 Euro für Nichtmitglieder. Abfahrt ist am 31. Juli um 8 Uhr an der Stadthalle. Um festes Schuhwerk wird beim Ausflug gebeten.


Maiandachten in Grotewiese: Wallfahrt-Saison hat begonnen


Die Saison der Maiandachten in Grotewiese ist gestartet. Jeden Samstag wird um 18 Uhr zur Maiandacht in die Magdalenenkapelle eingeladen.
Darüber hinaus pilgern zudem viele Gruppen und Vereine an eigenen Terminen nach Grotewiese. Auch die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) wallfahrtet zur Maria-Magdalena-Kapelle:
Die Maiandacht der kfd St. Josef findet am Montag, 14 Mai, in Grotewiese statt. Treffpunkt zur Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist an dem Tag um 18 Uhr am Glockenweg in Kierspe. Nach der Andacht in der Magdalenenkapelle gibt es einen Imbiss in der Gaststätte Eckern. Anmeldungen werden bis 10. Mai entgegen genommen.


KAB: Bezirkswandertag


Die KAB im Bezirk Märkisches Sauerland lädt wieder zum traditionellen Bezirkswandertag ein. Die Wanderschuhe werden am Pfingstmontag, 28. Mai geschnürt. Los geht es dann um 8.45 Uhr an der Kirche St. Laurentius in Plettenberg.


Grotewiese: Neuer Gedenkstein erinnert an Heidenstraße und Jakobus-Pilgerweg


Die Heidenstraße ist eine uralte Fernhandelsstraße, die in Leipzig begann, über Kassel und das kurkölnische Sauerland nach Attendorn führte, und über Valbert, Meinerzhagen und Wipperfürth weiter nach Köln. Über diese Straße kamen im 8. Jahrhundert die Missionare, um die heidnischen Sachsen zu christianisieren. Im Mittelalter gesellten sich auch Pilger von Osteuropa und Ostdeutschland auf ihrem Weg nach Köln, Trier und Aachen, von wo aus sie nach Spanien zum Grab des Apostels Jakobus weiterzogen.
Gegenwärtig erlebt dieser alte Kaufmanns- und Pilgerweg, der durch den Bau von Chausseen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, eine lebhafte Renaissance vor allem durch die Pilgerbewegung nach Santiago de Compostela.
Jetzt wurde am 5. Mai 2007 auf dem Hof Valenthorn oberhalb der Kapelle Grotewiese ein neuer Gedenkstein aufgestellt und geweiht. Es ist der 13. Grenzstein auf der Heidenstraße, und er steht genau auf der Kreisgrenze vom Kreis Olpe sowie dem Märkischen Kreis. Eine große Bronzeplatte zeigt den Verlauf der Heidenstraße von Leipzig bis Grotewiese, die beiden Kreiswappen und trägt folgende Inschrift:
„Heidenstraße, jahrhundertealter Heer- und Handelsweg von Leipzig nach Köln. Im Mittelalter auch Pilgerweg nach Santiago de Compostella in Spanien. Handelsleute und Jakobuspilger überquerten hier die Grenze zwischen dem kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Mark, die heute noch als Kreisgrenze zwischen dem Kreis Olpe und dem Märkischen Kreis weiterlebt. Die Flurbezeichnung Schlagbaums Wiese für ein anliegendes Grundstück weist auf den historischen Zusammenhang hin.“
Weblink:
www.heidenstrasse.de


Neues Plakat der action 365: Seht ich mache alles neu


Die ökumenische action 365 hat ihr neues Poster vorgestellt.
Eine heitere Szenerie in zarten und verletzlichen Farben entwirft das soeben erschienene Poster der action 365 zum Thema Aufbruch und Neuanfang: vertrauensvoll recken sich kleine Blüten an schwarzen Zweigen eines japanischen Pflaumenbaums den noch kalten Lichtstrahlen entgegen (Fotografie und Gestaltung: Gottfried Pott). In Japan wird die zart duftende Pflaumenblüte schon im Januar als Hoffnung bringendes Symbol begrüßt und verehrt, sie steht als bescheidener Vorbote der stolzen Kirsche, die frühestens Ende April in Blüte steht, in hohem Rang. „Seht ich mache alles neu“, das Zitat aus der Offenbarung des Johannes in grünen Lettern daneben kündet von der Kraft dessen, der dies alles erschaffen hat und Jahr für Jahr wieder tut. Die Offenbarung des Johannes, auch Apokalypse (von griechisch: apok?lypsis) genannt, ist das große Trost und Mahnbuch des Neuen Testaments und kündet vom unerschütterlichen Glauben an den Sieg Christi und seiner Getreuen.
Das Poster ist zu bekommen bei Frau Müller.


Wechsel: M. Bischof geht ins Erzbistum Köln


Kaum sind die Pfarreien zusammengelegt und Personalstellen zusammengestrichen, wechseln die ersten verbliebenen Angestellten der Pfarrei in attraktivere Stellen im Nachbarbistum Köln.
Der seitdem für die sieben Kirchen von Meinerzhagen und Kierspe sowie mehrere Chöre und Singkreise verantwortliche und mit einem Stellenumfang von 50 Prozent verbliebene Organist und Chorleiter Michael Bischof wird ab Mai an die Pfarrei St. Michael nach Waldbröl wechseln. Wie zu erfahren war, wird dem Kirchenmusiker dort eine volle Stelle geboten.
Michael Bischof hat das kirchenmusikalische A-Examen gemacht und ist seit 1994 im Beruf tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 10 und 6 Jahren.
Mehr Informationen auch auf der
Homepage von St. Michael, Waldbröl
(Foto: St. Michael, Waldbröl)


Ära ging zu Ende: Horst Schmitz verabschiedet - M. Bischof wird neuer Chorleiter

Chorleiter Horst Schmitz (mitte vorne) bekam Blumen zum Abschied. Für seinen Einsatz dankten (von links) Inge Rennings (Vorsitzende), Friedrich Wilhelm Voskuhl (evangelischer Kirchenchor), Peter-Wilhelm Keinecke (Pfarrer), Joachim Trambacz (Gemeinderatsvortzender)

"Ein großes Kapitel Chorgeschichte geht in Meinerzhagen zu Ende" - dieses traurige Resümee zog Gemeinderatsvorsitzender Jochen Trambacz am Ende des Weihnachtsgottesdienstes am Zweiten Weihnachtsfeiertag in der Filialkirche St. Martin. Nach 48-jähriger Tätigkeit als musikalischer Leiter des katholischen Kirchenchores der Gemeinde St. Marien verabschiedete sich Dirigent Horst Schmitz.
Im Januar 1959 hatte Schmitz - damals noch Musikstudent in Köln - den Dirigentenstab übernommen. "Man muss musikverrückt sein, wenn man so viele Jahre für den Chor da ist", beschrieb Trambacz den scheidenden Musiker, der in Olpe lebt. Pfarrer Peter-Wilhelm Keinecke betonte: "Er ist ein verdienter Mann unserer Gemeinde." Die Vorsitzende des Chores, Inge Rennings, erinnerte an die vielen großartigen kirchenmusikalischen Werke, die in den Jahren zur Aufführung gebracht wurden. "Er hat die Fähigkeit, jede Stimme zu jeder Zeit zu motivieren." Den Sängerinnen und Sängern diente er mit seiner bescheidenen Art aber großen Liebe zur Kirchenmusik. Als Vertreter des evangelischen Kirchenchores, mit dem viele gemeinsame Konzerte gegeben wurden, überbrachte Friedrich-Wilhelm Voskuhl ein Abschiedsgeschenk.
Die Zukunft des Kirchenchores in der Meinerzhagener Doppelgemeinde St. Marien und St. Martin wird sich entscheidend ändern. Es gibt für Horst Schmitz keine Nachfolge, weil die Stelle ab 2007 nicht mehr bezahlt werden kann. Wie mittlerweile bekannt wurde, werden die Chormitglieder demnächst in St. Josef in der Nachbarstadt Kierspe vom dort verbleibenden Kirchenmusiker Michael Bischof - gemeinsam mit dem dortigen Chor - dirigiert. (Foto: L. Teschner)


Auszeichnung in St. Peter am See: Ehrenzeichen des Bistums für Dieter Herzog

Für langjährige engagierte ehrenamtliche Mitarbeit bekam am Sonnabend Dieter Herzog (links) das Ehrenzeichen des Bistums Essen verliehen. Mit der Auszeichnung würdigte Ruhrbischof Felix Genn die Verdienste des 75-Jährigen rund um die Kirche St. Peter am See. Pastor Enzio Grunert (mitte) und Pfarrer Peter Wilhelm-Keinecke (rechts) überreichten das Abzeichen in der Vorabendmesse.
In St. Peter am See ist Dieter Herzog seit dem Bau der Kirche vor mehr als 40 Jahren mit dabei. Tatkräftig engagierte er sich beim Aufbau der Gemeinde. Er war viele Jahre Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, später wurde er Zweiter Vorsitzender im Kirchenvorstand. Außerdem versah er den Küsterdienst.
Im Rahmen der Umstrukturierungen im Bistum Essen ist St. Peter am See als sogenannte "weitere Kirche" ausgewiesen, eine Schließung ist möglicherweise nicht abzuwenden; die Gemeindemitglieder gehören nun zur neuen Großpfarrei Meinerzhagen. Im kürzlich neu gewählten Kirchenvorstand der Großpfarrei ist Dieter Herzog nicht mehr vertreten. Am Sonnabend gab es trotzdem noch einmal Anlass zum feiern. Im Pfarrsaal wurde auf die Auszeichnung mit Sekt angestoßen.
Die Sorge um St. Peter am See beschäftigt Dieter Herzog dennoch. "Ich bete jeden Tag um St. Peter am See und dass die Kirche noch nicht geschlossen wird", bekannte er, denn es täte ihm im Herzen weh, wenn diese schöne Kirche entweiht und anderen Zwecken zur Verfügung gestellt würde. (Foto: G. Goldbach)


Pfarrcaritas: Mitgliederversammlung


Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrcaritas sind am Dienstag, 14. November um 19 Uhr zur Mitgliederversammlung in den Pfarrsaal von St. Marien herzlich eingeladen. In diesem Rahmen wird die Diözesanvorsitzende der Caritaskonferenzen im Bistum Essen, Ilse Rabeneck, aus ihrer Arbeit berichten. Im Anschluss daran erfolgen der Kassen- und Tätigkeitsbericht unser Pfarrcaritas und Neuwahlen.


30 Jahre DAHW Meinerzhagen: Benefizkonzert in der Stadthalle


Seit 30 Jahren unterstützt die Ortsgruppe Meinerzhagen des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerkes ein Leprahospital in Pullambady in Indien. Zu diesem Jubiläum gibt es ein großes Benefizkonzert mit sieben Chören und dem Musical "Alle in einem Boot" am Samstag, dem 23. September, um 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) in der Stadthalle. Der Eintritt ist frei, am Ende wird um eine Spende für Pullambady gebeten.
Es sind beteiligt: Der katholische Kirchenchor St. Marien, der Chor der evangelischen Jesus-Christus-Kirche und der Johanneskirche, außerdem der Chor Mixt(o)ur, die Kohlbergspatzen, der Chor 70, der Männerchor Meinerzhagen, der MGV Volmequelle Scherl, der MGV Eintracht Winzenberg sowie der Chor der freien Evangelischen Gemeinde.


St. Martin: Herbstmarkt auf dem Kirchplatz


Der Kindergarten St. Martin lädt wieder zum Herbstmarkt auf dem Kirchplatz ein: Am Freitag, 22. September, sind Obst, Gemüse, Blumen, Brot, Marmelade, herbstliche Dekorationen und viele andere Dinge im Angebot. Parallel dazu gibt es ein Frühstücksbüfett im Pfarrheim. Geöffnet ist der Herbstmarkt von 10 bis 13 Uhr.
Der Erlös ist zur Anschaffung von Beschäftigungsmaterial für den Kindergarten vorgesehen.


St. Josef: Fahrzeugsegnung


Die traditionelle Autosegnung vor den Sommerferien findet in diesem Jahr am 25. Juni in St. Josef statt. Nach dem Gottesdienst können Autobesitzer, die ihr Fahrzeug segnen lassen wollen, dazu auf den Petz-Parkplatz kommen. Die Autosegnung dient dazu, Gottes Segen für die Urlaubsreise zu bitten.
Der SOS-Aufkleber in der Fensterscheibe des Autos zeigt bei einem Unfall mit Lebensgefahr den Rettungskräften und anderen beteiligten Personen an, dass um den Beistand durch einen katholischen Priester gebeten wird. Der Aufkleber soll ein Erkennungszeichen katholischer Christen sein. Er appelliert an ein ruhiges und verantwortungsvolles Fahren und kann zu einem Unfall-Helfer werden. Eine beigelegte NotfallCard enhält notwendige Informationen wie Anschrift, Blutgruppe und zu verständigende Angehörige.


St. Peter am See: 40 jähriges Jubiläum


Vor 500 Jahren wurde die große Peterskirche in Rom geweiht. Ihr kleiner Ableger, die Peterskirche in Hunswinkel, bringt es jetzt auf 40 Jahre.
Die großen neuen Camping- und Ferienwohngebiete im Naherholungsgebiet an der Listertalsperre waren Anlass, mit dem Bau einer Kirche samt Pfarrhaus und Pfarrsaal zu beginnen. Damit wollte das Bistum Essen den Gläubigen auch im Urlaub ein geistliches Zentrum bieten. Am 2. April 1966 wurde das direkt am Seeufer gelegene neue Gotteshaus von Domkapitular Prälat Dr. Rudolf Dietrich geweiht und erhielt den passenden Namen "St. Peter am See".
Das nun anstehende 40-jährige Jubiläum wird am Samstag vor dem Patronatsfest, also am 24. Juni, gefeiert. Zum Festgottesdienst um 17.30 Uhr sind auch viele frühere Pfarrer eingeladen. Anschließend gibt es einen Umtrunk - bei schönem Wetter draußen auf dem Kirchplatz überm See, bei schlechtem Wetter im Pfarrsaal. (Foto: L. Teschner)


Ökumene: Pfingstbegegnungen in Meinerzhagen


In der Nachfolge der langjährigen ökumenischen Pfingstgebete laden die Gemeinden in Meinerzhagen, methodisch ähnlich wie zur Bibelwoche im letzten Jahr, zu ökumenischen Pfingstbegegnungen in der Woche vor Pfingsten ein:
  • Montag, 29. Mai, 19.30 Uhr, evangelisches Gemeindezentrum am Inselweg:
    "Ich glaube ... an die heilige, christliche Kirche ..."
  • Mittwoch, 31. Mai, 19.30 Uhr, Freie evangelische Gemeinde:
    "Ich glaube ... an die Vergebung der Sünden ..."
  • Freitag, 2. Juni, 19.30 Uhr, katholisches Jugendheim St. Marien:
    "Ich glaube ... an das ewige Leben ..."


"Entdecke den Clown in dir": Fastenkurs der KaMoFaBi


Die katholische mobile Familienbildungsstätte lädt ein zum Fastenkurs unter Leitung von Annette Lorenz zum Thema: "Entdecke den Clown in dir. Chancen für ein lebendiges Leben!" Hierzu findet ein Infoabend statt, und zwar am 21. Februar um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Martin in Meinerzhagen.
Der Kostenbeitrag für den Infoabend beträgt 5 Euro. Die Fastenwoche findet dann vom 2. bis 9. März statt, der Kostenbeitrag hierfür beträgt 30 Euro. Weitere Informationen bei Frau Stahlschmidt, Tel. 13704, oder bei Frau Wallewein, Tel. 3881.


Alaaf und Helau: Karneval überall


Es fetzt und schwingt, der Kirchturm singt! Die Karnevalssession ist eröffnet: Zwischen Alaaf und Helau dürfen Jecken und Narren wieder ausgelassen feiern. Büttenredner, Musiker, selbsternannte Stimmungskanonen und feierlaunige Besucher bevölkern dann die Gemeindehäuser. Sketche, lustige Lieder und Büttenreden sollen für gute Laune sorgen. Phantasievolle Verkleidungen und bunte Kostüme sind erwünscht.

Rönsahl: Ein besonderes Ereignis ist jedes Jahr der kfd-Karneval in St. Engelbert. Die großen Karnevalsfeiern der Frauengruppe finden am Samstag, 4. Februar, am Freitag, 10. Februar und am Sonntag, 12. Februar im Gemeindehaus statt. Karten sind bei den Mitspielerinnen zum Preis von acht Euro erhältlich.
Kierspe: Am Samstag, 18. Februar findet die Karnevalsfeier im Gemeindehaus St. Josef statt. Der Pfarrgemeinderat hat viele Gruppen angesprochen, die für ein flottes Programm planen und proben. Karten sind zum Preis von sechs Euro im Pfarrbüro erhältlich.
Die kfd-St. Josef feiert am Mittwoch, 22. Februar ab 19.11 Uhr ihren traditionellen Frauenkarneval. Eintrittskarten dafür sind zum Preis von fünf Euro ebenfalls im Pfarrbüro am Glockenweg erhältlich.
Die Kinder werden vom Jugendausschuss des Pfarrgemeinderates am Samstag, 26. Februar um 14.33 Uhr zur Karnevalsfete in das Gemeindehaus eingeladen. Hier ist der Eintritt frei.
Meinerzhagen: Am Donnerstag, 23. Februar, lädt die KFD zum Altweiberkaffee um 14.11 Uhr ins Pfarrheim St. Martin ein. Frohsinn und gute Laune sind mitzubringen, Kostümierung und lustige Beiträge werden gerne gesehen und gehört. Anmeldung dafür bis zum 19. Februar bei Frau Teschner, Tel. 6234.


Mahnwache vor der Kirche: Aktionen gegen Schließung gehen weiter


Nachdem sich am vergangenen Mittwoch rund ein Viertel aller katholischen Einwohner von Rönsahl zum gemeinsamen Gebet für den Erhalt der Kirche versammelt hatte, geht es in dieser Woche mit Aktionen weiter:
Am Samstag wird ab 17 Uhr eine ökumenische Mahnwache vor der Kirche gehalten. Am Montag endet die Unterschriftenaktion, solange liegen die Listen überall im Stadtgebiet aus. Die Spitzen von Stadtverwaltung und Stadtrat fahren dann nach Essen zu einem Gespräch mit der Bistumsleitung. Am Dienstag laden Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand um 20 Uhr zu einer Sitzung ins Gemeindehaus ein, um über die Ergebnisse der Gespräche zu informieren und darüber zu beraten, wie nun weiter zu verfahren ist. Am Mittwoch wird um 18.30 Uhr nochmal zum Bittgebet in die St. Engelbert-Kirche eingeladen.


Bürgermeister Emde: Erhalt von St. Engelbert gefordert


Bürgermeister Frank Emde (parteilos) schaltet sich um den Erhalt der "weiteren Kirche" St. Engelbert ein. Er sicherte seine volle Unterstützung bei den Maßnahmen der Pfarrgemeinde gegen die durch das Sparkonzept des Ruhrbistums drohende Aufgabe des Rönsahler Kirchenstandorts zu. So will sich der Bürgermeister jetzt direkt nach Essen wenden, erforderlichenfalls sogar selbst dorthin fahren, um gegenüber den Vertretern der Kirchenleitung die Probleme deutlich zu machen, die für die Gemeinde aber auch für die Kommune entstünden. Dies ließ der erkrankte Bürgermeister bei der außerordentlichen Pfarrversammlung durch den Rönsahler Ortsvorsteher Horst Becker ausrichten.
Bei der Pfarrversammlung wurde außerdem über das weitere Vorgehen beraten. Eine Unterschriftenliste, an der sich auch Vertreter der im Stadtrat vertretenen Parteien angeschlossen haben, ist bereits auf dem Weg nach Essen.


Bischof Genn: Bistum müsste Konkurs anmelden

Bischof Felix Genn zu Besuch in Meinerzhagen

"Geld regiert die Welt, auch in unserem Bistum ist es so", erklärte Bischof Dr. Felix Genn im Rahmen des Besuches in Meinerzhagen die Situation des Bistums Essen. Er stellte die Gedanken zur Zukunft der Gemeinden offen dar: "Die wirtschaftliche Situation in unserem Bistum stellt sich so dar, dass ein Unternehmen an unserer Stelle den Konkurs anmelden müsste." Genn, der vor zwei Jahren - nach 27 Jahren in Trier - dem Ruf nach Essen folgte, erinnerte sich: "Ich dachte, ich komme in ein reiches Bistum. Doch heute frage ich mich, warum hat mir der Herr dieses zugemutet?"

Die Zukunft eines Bistums hänge jedoch nicht nur von der wirtschaftlichen Situation ab, betonte Genn. Mit dem Ende der Volkskirche sei es für die heutige Kirche bei allen anstehenden Veränderungen wichtig, ein Klima zu schaffen, in der Menschen einen Platz fänden, um ihr Christsein zu leben. Es bedeute, Orte zur Verfügung zu stellen, die den Menschen Heimat geben. "Über Religion hinaus haben wir auch den Glauben anzubieten", brachte der Ruhrbischof seine Betrachtungen auf den Punkt.
Was die finanziellen Planungen im Bistum angehe, so werde es Anfang November eine Aussprache mit den Dechanten der einzelnen Dekanate geben, auf der alle wichtigen Gesichtspunkte durchgesprochen werden, so dass Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres das Ergebnis dieser Beratungen veröffentlicht werden könne. (GeG/ Foto: G. Goldbach)


Glauben. Und Handeln: 150 Jahre Wiederbestehen der kath. Gemeinde


Aus Anlass des 150-jährigen Gemeindejubiläums kommen frühere Priester der Kooperationseinheit zu Vorträgen ins Jugendheim St. Marien:
09. Februar: Priesterbild und Priesterleben im Wandel (Pfr. i. R. Hans-Theo Schulte, jetzt Meschede)
09. März: Vom Heimischwerden in einer Gemeinde (Pfr. Johannes Aniol, jetzt Duisburg)
13. April: Theologie und Glauben im Leben der hl. Edith Stein (Pfr. Dr. phil. habil. Georg Machnacz, jetzt Gevelsberg)
08. Juni: Kirche in der Erlebnisgesellschaft (Pfr. Walter Bauer, jetzt Bochum)
14. September: Oben und unten in der Kirche (Propst und Domkapitular Hermann-Josef Bittern, jetzt Bochum)
09. November: Gemeindedienste der Zukunft (Pfr. Arno Sassen, jetzt Essen)

Weitere Jubiläumsfeierlichkeiten 2005:
16. April: Fahrt in die Bischofsstadt Paderborn. Abfahrt ist um 7.30 Uhr ab Stadthalle.
28. August: Pfarrfest
23. Oktober: Bischof Felix Genn kommt zu Besuch
Sommer/ Herbst: Ausstellung "150 Jahre katholische Gemeinde". Geöffnet zu den Öffnungszeiten der Marienkirche, jeweils vor und nach den Gottesdiensten


Fronleichnam: Weihbischof Vorrath in Grotewiese

Grotewiese hat im Bistum einen hohen Stellenwert: Zu Fronleichnam war eigens Weihbischof Franz Vorrath aus Essen angereist, um Pfarrer Paul Teske zu vertreten, der sich im Krankenhaus befindet. Nach dem Gottesdienst zog die Gemeinde gemeinsam mit dem Bischof, Messdienern und Kommunionkindern hinauf zur Martinskapelle, wo einige Frauen der Gemeinde einen Altar hergerichtet hatten und zum Abschluss der Prozession der sakramentale Segen erteilt wurde. (Foto: Simone Benninghaus)


Pfarrbücherei St. Martin: Neue Leitung gesucht


Die Leiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Martin, Frau Grabau, muss aus persönlichen Gründen im Sommer die Leitung der Bücherei abgeben. Allerdings ist für sie im Moment keine Nachfolge in Sicht. Insgesamt könnte die Bücherei St. Martin mehr Mitarbeiter gebrauchen, auch um erweiterte Öffnungszeiten anbieten zu können. Deshalb wäre das größte Danke-Schön für alle bisherige Arbeit in der Bücherei, wenn sich eine neue Leiterin oder ein neuer Leiter und weitere Mitarbeiter zur Verfügung stellten. Bei der Sitzung des Pfarrgemeinderates am 6. April wurde deutlich, dass sonst eine Schließung der Bücherei St. Martin im Sommer nicht zu vermeiden sein wird.


Habemus Papam: Benedikt XVI


Während des Konklaves war unser Redakteur live auf dem Petersplatz in Rom dabei:

Weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Foto: Lorenz Teschner Glocken läuten. Foto: Lorenz Teschner Die Menschen auf dem Petersplatz strömen nach vorne. Foto: Lorenz Teschner Habemus papam. Foto: Lorenz Teschner Benedikt XVI. Foto: Lorenz Teschner
Weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle Die Glocken läuten Die Menschen auf dem Petersplatz strömen nach vorne Habemus Papam Benedikt XVI

(Fotos: L. Teschner)


Ruf auf Lehrstuhl: Pater Georg wird Professor in Breslau


Pastor Jerzy Machnacz (Georg Machnacz), Pater im Salesianer-Orden, war 1990 - 1994 Pfarrvikar an St. Martin. (Foto: Lorenz Teschner)

Namen und Notizen:
Pater Dr. Jerzy Machnacz, von 1990 bis 1994 als Pastor an St. Martin und mittlerweile Pfarrer in Gevelsberg, hat einen Ruf an die päpstliche Fakultät der Universität Breslau erhalten. Nach seiner Habilitation wird Georg Machnacz im Sommer das Bistum Essen verlassen und ab Herbst in seiner polnischen Heimat als Professor lehren. Dort wird er außerdem ein Edith-Stein-Institut für Philiosophie aufbauen. (Foto: L. Teschner)


100 Jahre Kirchenchor St. Marien: Jubiläumsfeier mit Alt-Bischof


Kirchenchor Meinerzhagen Am 7. November 2004 feiert der Meinerzhagener Kirchenchor sein 100-jähriges Bestehen. Das Festhochamt um 9.30 Uhr in St. Marien wird der Essener Altbischof Dr. Hubert Luthe zelebrieren und der Kirchenchor der evangelischen Jesus-Christius-Kirche musikalisch mitgestalten.
Zum Empfang wird um 11 Uhr in das Jugendheim eingeladen. Und weil bei solch einem Jubiläum nicht das gesprochene sondern vor allem das gesungene Wort im Vordergrund steht, wird der Kirchenchor am Nachmittag um 17 Uhr in einem Festkonzert die "Krönungsmesse" (KV 317) von Wolfgang Amadeus Mozart aufführen. Dazu wird herzlich eingeladen.
(Foto: Gertrud Goldbach)
     
     
 
 

Termine

17. Januar 2004 Neujahrsempfang im Pfarrheim
mamadett mamadevu mamadetf mamadetc mamadetk pip bdkj

http://forum.webmart.de/wmforum.cfm?id=425829 www.kjg-dv-essen.de/strukturen/diko2000/protokoll2000.pdf

http://www.dekanat-luedenscheid.de.tt www.altena-luedenscheid.de.tt www.kreisdekanat.de.tt foev

www.borkum.surft.de www.expositur.co.uk.tt www.st-martin.de.tt maria-fried.de.tt

http://www.meinerzhagen.de/touristik_freizeit.htm http://kjg-meinerzhagen.home.pages.de

http://lightness.home.pages.de http://www.meinerzhagener-zeitung.de/lokales/mz/story.jsp?id=194014

http://www.nordish-crossover.de/stgeorg.html http://www.lenne-volme-welle.de

http://www.lenne-volme-welle.de/dlrg/borkum2005/index.htm http://www.kath-meinerzhagen.de/buecherei

http://alster.dlrg.de/ausb_01.html

http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.drucken.artikel.ph
http://www.meinerzhagener-zeitung.de/lokales/story.php?id=190221

     
     
     
     

PFARRNACHRICHTEN

Wegen Sparmaßnahmen sowie Abwicklung ehrenamtlichen Engagements und Konzentration auf wenige Mitarbeiter werden leider keine regelmäßigen Pfarrnachrichten mehr auf der Homepage veröffentlicht.


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*) Nicht ganz Meinerzhagen und Kierspe gehören zur Kooperationseinheit. Es gehen ab:

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