Die
katholische Pfarrei St. Maria Immaculata, Meinerzhagen, liegt im
Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid im Bistum Essen.
Offizielle Homepage der Kirchengemeinde und Pfarrgemeinde auf st-mama.de
kath-meinerzhagen.de
Das
aktuelle private Webportal mit Informationen zu
den Kirchen
und Nachrichten aus den Gemeinden
Die katholische Pfarrei St.
Maria Immaculata, Meinerzhagen, liegt im Kreisdekanat
Altena-Lüdenscheid im Bistum Essen. Dazu gehören diese Kirchen:
Am 21. Januar
verstarb im Alter von 83 Jahren
Pastor Paul Teske, Pfarrer i.R.
und langjähriger Rektor der
Filialgemeinde St. Maria
Magdalena in Grotewiese.
Paul Teske wurde am 29. Oktober
1926 in Moers/Niederrhein geboren,
Am 29. September 1951 wurde er in
Münster durch Bischof Michael
Keller zum Priester geweiht. Er
war danach Kaplan in Heilig
Kreuz, Duisburg-Neuenkamp, St.
Bonifatius, Hochfeld, St.
Engelbert, Essen-Mitte, außerdem
Stadt- und Diözesanjugendseelsorger,
Gründungspfarrer von St. Martin,
Essen-Rüttenscheid. Nach dem
weitgehenden Verlust der Stimme
zunächst Briefseelsorger des
Bistums Essen, dann ab 3.
September 1974 Seelsorger im
idyllischen Grotewiese.
Er machte die Kapelle zu einem
besonderen geistlichen Ort, der
im weiten Umkreis und im ganzen
Ruhrgebiet bekannt ist. Und hier
fand er unverhofft seine Stimme
wieder.
Das Begräbnisamt ist am
Mittwoch, 27. Januar 2010, um 14
Uhr in St. Maria Magdalena,
Grotewiese. Anschließend ist das
Begräbnis auf dem benachbarten
Friedhof. Fürbitte wird am
Sonntag, 24. Januar 2010, um
17.30 Uhr gebetet.
Winter
im Sauerland: Sonne und
Schnee locken Gäste an
Ski und Rodel gut: Das
seit einigen Wochen anhaltend schöne
Winterwetter lockt zahlreiche Gäste aus
dem Ruhrgebiet und dem Kölner Raum zum
Wintersport in die Skigebiete
Meinerzhagen: Die Loipen sind gespurt und
die Lifte in Betrieb, zum Teil sogar
abends mit Flutlicht. Mit Skiern und
Snowboards, Holzschlitten und Plastikbobs
jagen die Menschen die Berge hinunter.
Unser Bild entstand am Skilift
Hahnenbecke. (Foto: L. Teschner)
Sternsinger
bringen den Neujahrssegen: 20
* C + M + B * 10
Derzeit ziehen wieder die
Sternsinger von Tür zu Tür, um den
Neujahrssegen der Gemeinde zu bringen und
gleichzeitig um Unterstützung für
bedürftige Kinder in aller Welt zu
bitten. Unser aktuelles Foto entstand bei
der Aussendungsfeier im Pfarrbezirk St.
Josef in Kierspe, die ganz im Zeichen des
diesjährigen Aktions-Leitworts
Utup Yoon Bu Bees - Kinder finden
neue Wege stand. (Foto: Goldbach)
Ministerpräsident
Rüttgers: kfd
Meinerzhagen zum Neujahrsempfang
eingeladen
Der
Ministerpräsident von
Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen
Rüttgers, gibt einen
Neujahrsempfang, und die kfd
Meinerzhagen hat dazu eine
persönliche Einladung bekommen.
Im Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim
werden die Mitglieder der kfd
Meinerzhagen und andere
ehrenamtlich Tätige begrüßt.
Heiligabend
für Kinder: Krippenspiele
in den Kirchen
Dicht besetzt waren die
Bankreihen am Nachmittag des 24.
Dezembers bei den Krippenspielen in den
Gemeinden der Pfarrei: Traditionsgemäß
stimmten sich viele Familien mit dem
Besuch einer Krippenfeier auf das
Weihnachtsfest ein. Unser Foto entstand
in der Kirche St. Josef. (Foto: GeG)
Gottesdienste
zu Weihnachten und zum
Jahreswechsel 2009/2010
Heiligabend, 24. Dezember
St.
Marien
15.00 Uhr
Kleinkindergottesdienst
(keine Eucharistie)
.
22.00 Uhr
Christmette
St.
Martin
16:30 Uhr
Christmette mit
Krippenspiel
St.
Christophorus
15.00 Uhr
Wortgottesdienst
f. Familien m. kl. Kindern (keine
Eucharistie)
Unterschiedliche
Informationen der Pfarrei: Evtl.
eine Abendmesse um 18 Uhr,
vielleicht aber auch nicht. Bitte
im Pfarrbüro nachfragen! (Bitte
beachten: Während der Ferien ist
das Pfarrbüro geschlossen!) - (In Schreibershof, St.
Laurentius: 17 Uhr
Jahresschlusshochamt mit Te Deum
und sakr. Segen)
(Alle Angaben nach besten Wissen,
aber ohne Gewähr)
Reise:
Gemeindefahrt nach Frankreich
geplant
Tours an der
Loire, die Stadt, in der der
Heilige Martin Bischof war,
Taizé, der ökumenische
Jugendtreff in Frankreich, der
Wallfahrtsort Lourdes, Dijon und
Colmar, das sind die Orte, die im
kommenden Jahr vom 9. bis 18.
Oktober auf einer ökumenischen
Reise besucht werden sollen.
Auf dem Programm stehen
Stadtführungen in Tours, Lourdes
und Colmar, die Besichtigung von
Schloss Chenonceau und eine
Weinprobe in einem Weinkeller an
der Loire.
In Lourdes wohnt die Gruppe 300
Meter von der Grotte und der
Kirche Unserer Lieben
Frau entfernt, so dass
Lichterprozession, Andachten und
Besichtigungen alle nah
beieinander liegen. Auf der
Rückfahrt wird das Krankenhaus
Hotel Dieu in Beaune
besichtigt und danach Dijon
erkundet. Auf der Fahrt nach
Colmar macht die Gruppe Rast in
Ronchamp und besucht die Kirche
Notre Dame du
Hautnach.
Die Unterbringung wird in Hotels
mit Halbpension sein, die alle
nah am Stadtzentrum liegen. Das
Busunternehmen Wohlgemuth aus
Kierspe begleitet die Gruppe
über die zehn Tage. Der Preis
für die Fahrt wird im
Doppelzimmer 960 Euro betragen
und im Einzelzimmer 1190 Euro. Es
können auch halbe Doppelzimmer
gebucht werden. Der Reisepreis
beinhaltet alle Fahrten,
Übernachtungen mit Halbpension,
Eintritte, Stadtführungen und
noch vieles mehr.
Einen Informationsabend bieten
Pastor Myrda und Gertrud Goldbach
am 12. Januar 2010 um 19:30 Uhr
im Gemeindehaus am Glockenweg an.
Nähere Informationen gibt es bei
Pastor Gregor Myrda Tel. 0 23
59-27 33, bei Gertrud Goldbach 0
23 59-29 09 09 oder per Mail goldbachmyrda.reisen@googlemail.com. (GeG)
KAB:
Ehrungen für 50jährige
Mitgliedschaft
Wir
sagen euch an, den lieben Advent
war aus dem Gemeindehaus St. Josef am
Glockenweg zu hören. Die KAB hatte sich
zu ihrer alljährlichen Adventfeier
getroffen.
Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen
der langjährigen Mitglieder. 50 Jahre
sind die Jubilare in der KAB, 2.v.l.n.r.:
Dorothea und Erich Sikora, Hedwig und
Friedrich Peiker, Irmgard Jablonka sowie
Heinz und Marianne Günter. Geehrt wurden
sie vom Vorsitzenden Addis Makowski (ganz
links) und Pastor Gregor Myrda (ganz
rechts). Addis Makowski, seit 25 Jahren
Vorsitzender der KAB, wurde ebenfalls
geehrt. Er bekam ein Ehrenzeichen und
eine Urkunde vom Diözesanverband der KAB
Essen sowie eine kleine Standuhr mit dem
Logo der KAB überreicht. (GeG/Foto: G.
Goldbach)
St.
Josef: Neue Messdiener
Vier
neue Messdiener sind in der Gemeinde St.
Josef von Pastor Gregor Myrda eingeführt
worden, Niklas Soul, Jannis Maack, Marc
Barwanitz und Maximilian Kurzawski
(v.l.n.r). Die Messdienerin Laura
Schönwies und Florian Mayr hatte die
Kinder seit ihrer Kommunion in ihre
Aufgaben eingewiesen, die sie nun
selbständig ausführen können.
(GeG/Foto: G. Goldbach)
Firmung
am 9. Juli 2010:
Vorbereitung hat begonnen
55 Mädchen und
Jungen aus Meinerzhagen, Valbert und
Kierspe waren in den Gottesdienst der
katholischen Kirche St. Martin gekommen,
um mit ihm ihre Vorbereitungszeit für
ihre Firmung am 9. Juli 2010 zu beginnen.
Gestaltet hatten diesen Gottesdienst das
Kreuz-und-Quer-Team der katholischen
Gemeinde Meinerzhagen, welches selbst aus
vielen Mädchen und Jungen der Gemeinde
besteht. Schon im Eingangsbereich
erhielten die Gottesdienstbesucher
kleine, handliche Steine angeboten, mit
denen meditiert werden sollte. Vor dem
Altar selbst lagen wirr durcheinander
viele Maurerstein, so durcheinander, dass
ein gutes Durchkommen nicht möglich war.
Erst ein Weg, der frei und geebnet ist,
lässt sich gut gehen. Im Glauben ist es
nicht anders. Dass der Lebensweg frei und
eben wird, das können die Firmlinge
selbst bestimmen. So haben sie in den
kommenden Monaten die Möglichkeit, sich
an insgesamt 25 sozialen Aktionen in
Meinerzhagen, Kierspe und Valbert zu
beteiligen.
Neben dem Einsatz in diesen Projekten
werden die Firmlinge am 14. März einen
Tag zu den Steyler Patres fahren. Dort
können sie erfahren, wie ein Leben
aussehen kann, welches aus dem Glauben
geführt wird. Weiter können sie von
Ostermontag an eine Woche mit nach
Frankreich zu dem internationalen
Jugendtreff Taizè mitfahren, in dem
ebenfalls Gemeinschaft und Glaube gelebt
werden. (GeG/Foto: G. Goldbach)
Wahlen:
Die Ergebnisse
Kirchenvorstand:
Es wurden Alois Jüstel und
Hans-Georg Kurzawski aus Kierspe,
Norbert Laufer und Dr. Klaus
Welschhof aus Meinerzhagen und
Professor Dr. Erwin Schwab aus
Valbert gewählt. Die neu
gewählten
Kirchenvorstandsmitglieder sind
für sechs Jahr im Amt, gemeinsam
mit den noch für drei Jahre im
Amt bleibenden Holger Kappes, Dr.
Gabriele Menger, Joachim Piel,
Winfried Schneider und Michael
Thiele Gemeinderat St. Josef:
Stephan Jatzkowski, Ulrich
Jatzkowski, Martin Klamm,
Christine Kleine, Marian Kosel,
Petra Kurzawski, Udo Nieswandt,
Maria Peveling, Birgit
Raphael-Nowack sowie Hubertus
Seidel, Pia Seidel, Stephan
Seidel Gemeinderat St. Marien:
Edith Bose, Rachel Decker,
Thorsten Gimmler, Karl-Albert
Hardenacke, Christoph Kistner,
Dr. Kerstin Kregel, Angelika
Oerder und, nach Auslosung wegen
Stimmgleichheit, Steffi Tischer. Gemeinderat St.
Christophorus: Beatrix
Brozio, Elke Effers, Angelika
Gerhard, Kurt Huter, Janusch
Lasota, Thaddäus Scholtyssek,
Maria Schwab und Silke Theobald
gewählt.
Chor
Cantamus: Unvergessliche
Aufführung der Matthäus-Passion
in St. Josef
Ein Klick auf das Bild
startet das Video. Leider ist die
Tonqualität der Aufnahme sehr schlecht.
Einen Musikgenuss der
Extraklasse erlebten die rund 400
Zuhörer in der vollbesetzten Kirche St.
Josef. Der Chor "Cantamus"
(Ltg. Frank Bisterfeld) brachte die
Matthäus-Passion von Johann-Sebastian
Bach zu Gehör. Unterstützt wurden die
Kiersper Sängerinnen und Sänger durch
das Kourion-Orchester aus Münster, den
Kinderchor der Gesamtschule (Ltg.
Johannes Koch) und Christian Domke an der
Orgel sowie weiteren Solisten, darunter
Antje Bischof und Marcus Ullmann.
Abermals wurde demonstriert, zu welch
hochklassiger Kirchenmusik die Kiersper
im Stande sind. Dieses Konzert wird den
begeisterten Zuhörern sicherlich noch
lange im Gedächtnis bleiben. (lot/Video:
L. Teschner)
kfd:
Anerkennung des II. Vatikanischen
Konzils gefordert
Auch in
Meinerzhagen sind die Mitglieder
der kfd bestürzt über die
Vorgänge um die
Traditionalisten-Bischöfe der
FSSPX (lat. Fraternitas
Sacerdotalis Sancti Pii X.,
deutsch: Piusbruderschaft). Sie
rufen zur Unterstützung einer
Petition an den Vatikan auf.
Darin heißt es: "Die von
Papst Benedikt XVI. verfügte
Aufhebung der Exkommunikation von
vier Bischöfen der
traditionalistischen Bruderschaft
Pius X. darunter der den
Holocaust leugnende Bischof
Richard Williamson - hat auch in
der kfd Bestürzung ausgelöst.
kfd-Frauen haben Angst um die
Glaubwürdigkeit ihrer Kirche und
um die Ökumene, für die sich
der Verband traditionell stark
engagiert. Wir handeln
ökumenisch und lernen mit Frauen
anderer Religionen."
Nach dem Hochamt in St. Martin
wurden die Gottesdienstbesucher
gebeten, die Petition "Für
die uneingeschränkte Anerkennung
der Beschlüsse des II.
Vatikanischen Konzils" mit
ihrer Unterschrift zu
unterstützen. (Foto: L.
Teschner)
St.
Christophorus: Pastor
Grunert verabschiedet - Weniger
Messen in St. Peter
Pastor Enzio
Grunert (51), Pfarrvikar der
Großpfarrei Meinerzhagen und
seit 2005 als Pastor an St.
Christophorus und an St. Peter am
See tätig, wurde jetzt von der
Gemeinde verabschiedet. Er zieht
um an seine neue Wirkungsstätte,
die Pfarrei St. Peter und Paul in
Hattingen mit der Gemeinde St.
Joseph in Hattingen-Welper und
der Filiale St. Johannes Baptist
in Blankenstein. Der Pfarrer der
Großpfarrei Meinerzhagen, Samson
Keinecke, dankte für seinen
Einsatz. (Ausführlicher Bericht
folgt)
Mit der
Verabschiedung ist die
Pastorenstelle in der
Doppelgemeinde verwaist. Einen
Nachfolger hat der Bischof noch
nicht ernannt; und da auch erst
ein neuer Bischof ernannt werden
muss, wird dies wohl auch noch
einige Zeit dauern. Konsequenz
ist, dass das Gottesdienstangebot
massiv eingeschränkt wird.
Künftig wird in St. Peter am See
nur noch einmal im Monat ein
Gottesdienst gefeiert.
Neujahrsempfang:
Neue Gesichter, Zahlen und Daten,
Sekt und Schnittchen
Die Pfarrei hat einen
neuen Kaplan. Pater Clemens Rogge OSB von
der Abtei Kornelimünster Aachen (im Bild
links) wurde gestern beim Neujahrsempfang
der Gemeinde von Pfarrer Peter-Wilhelm
Keinecke (im Bild rechts) vorgestellt.
Der gebürtige Duisburger soll zwei Jahre
in Meinerzhagen bleiben.
Gemeinderatsvorsitzender Joachim Trambacz
bedauerte in seiner Chronik, dass die
Gottesdienstbesuche im letzten Jahr
spürbar zurückgegangen seien. Zahlen
aus der Chronik:
Meinerzhagen St. Marien
St. Martin
Valbert St. Christophorus
St. Maria Magdalena
St. Peter am See
Kierspe St. Josef
St. Engelbert
Taufen
18
6
28
Beerdigungen
34
18
28
Erstkommunion
28
15
29
Gottesdienstbesucher
282
128
280
Kirchenaustritte
9
2
9
Termine für
2009: Ab dem 27. März jeweils freitags
Frühschichten ab 6 Uhr, am 19. April
besuchen Muslime die Gemeinde,
Erstkommunion am 17. Mai (St. Martin) und
am 24. Mai (St. Marien). Wallfahrt nach
Marienheide am 5. Juli, Gemeindefest am
23. August rund um St. Marien, um vom 2.
bis zum 6. September ist wieder die
Herbstreise der Gemeinde. Am 7. und 8.
November werden der Gemeinderat und der
Kirchenvorstand neu gewählt.
Neben Pater Clemens Rogge gab es auf dem
Neujahrsempfang noch ein weiteres neues
Gesicht für die Meinerzhagener zu
entdecken. Andreas Fresen, der neue
Bürgermeisterkandidat der CDU, war aus
Winterberg angereist, um auch in
Meinerzhagen Präsenz zu zeigen.
(GeG/Foto: Goldbach)
Alte
und neue Weihnachtslieder:
Hartel-Chöre sangen gemeinsam
Weihnachtliche Lieder
wurden am Sonntagnachmittag (28.
Dezember) in der Pfarrkirche St. Marien
vorgesungen. Die Chöre der
Großpfarreien St. Matthäus (Altena),
St. Laurentius (Plettenberg), St. Maria
Immaculata (Meinerzhagen) sowie der
Nachwuchssingekreis St. Josef (Kierspe),
alle unter der Leitung von
Kirchenmusikerin Maria Hartel, gaben sich
große Mühe.
Auf dem Programm standen einige
romantische Weihnachtslieder, im
altehrwürdigen Gewand und in moderner
Vertonung, außerdem einige
zeitgenössische Weihnachtslieder.
Instrumental begleitet wurden die
Sängerinnen und Sänger mit einem
E-Piano.
Die zahlreichen Zuhörer hörten
andächtig zu und spendierten am Ende
artigen Applaus.
Nach dem Konzert in Meinerzhagen treten
die Chöre mit demselben Programm auch am
4. Januar in Altena und am 11. Januar in
Plettenberg auf, jeweils um 17 Uhr in den
dortigen katholischen Kirchen. (Foto: L.
Teschner)
Selber
backen: Martinsbrezeln
Bei den
Sankt-Martin-Zügen bekommen die
Kinder im Sauerland traditionell
eine Martinsbrezel, also eine
Brezel aus süßem Hefeteig,
bestreut mit Hagelzucker. Hier
das Rezept:
Zutaten: 500 g Mehl, 1 Päckchen
Hefe, 75 g Zucker, 75 g Butter,
300 ml Milch, 2 Eier, geriebene
Zitronenschale, 2 Eigelb,
Hagelzucker.
Zubereitung: Mehl in eine große
Schüssel sieben. In die Mitte
eine Kuhle drücken. Hefe hinein
bröseln. Zucker und etwas
lauwarme Milch hinzugeben und zu
Brei verrühren. Zehn Minuten
gehen lassen. Alle anderen
Zutaten dazugeben und einen
geschmeidigen Teig kneten.
Nochmals 10 Min. zugedeckt gehen
lassen. Eigroße Stücke
entnehmen und einen Strang vom
ca. 30 cm rollen. Nun Brezel
formen, mit Eigelb bestreichen
und in Hagelzucker wälzen. Auf
Backpapier legen und bei 180°C
ca. 20 Min. backen. (Foto: L.
Teschner)
Allerheiligen:
Andacht und
Gräbersegnung auf den
Friedhöfen
Der 1. November
ist Allerheiligen, an dem die
katholische Kirche aller ihrer
Heiligen gedenkt, also nicht nur
derer, die offiziell heilig
gesprochen sind, sondern auch
(und insbesondere) der Heiligen,
"um deren Heiligkeit niemand
weiß als Gott." An
Allerheiligen finden Andachten
auf den Friedhöfen statt, bei
der den verstorbenen Angehörigen
gedacht und die geschmückten und
mit Kerzen erhellten Gräber
gesegnet werden. (Foto: L.
Teschner)
Meinerzhagen
St.
Marien
09:30
Hochamt
in der Kirche
St.
Martin
11:00
Hochamt
in der Kirche
15:30
Andacht
und Gräbersegnung auf
dem Friedhof Meinerzhagen
Valbert
St.
Christophorus
09:30
Hochamt
in der Kirche, anschl.
Gräbersegnung auf dem
Friedhof Valbert
Hunswinkel
St.
Peter am See
16:00
Hochamt
in der Kirche, anschl.
Gräbersegnung auf dem
Friedhof Hunswinkel
Grotewiese
St.
Maria Magdalena
17:00
Hochamt
in der Kirche, anschl.
Gräbersegnung auf dem
Friedhof Grotewiese
Kierspe
St.
Josef
11:00
Hochamt
in der Kirche
16:00
Andacht
und Gräbersegnung auf
dem Friedhof Kierspe
Rönsahl
St.
Engelbert
15:00
Andacht
und Gräbersegnung auf
dem Friedhof Rönsahl
Rosenkranzgebete:
Andachten im Oktober
Zur feierlichen
Rosenkranzandacht wird am
Freitag, 3. Oktober um 17:30 Uhr
in die Magdalenenkirche nach
Grotewiese eingeladen. Am Tag der
Deutschen Einheit sind alle
Mitglieder der Pfarrei herzlich
eingeladen.
Die
weiteren Termine in anderen
Kirchen:
St. Josef
Dienstags
18:00 Uhr
vor der
hl. Messe
St. Martin
Mittwochs
14:30 Uhr
in der hl.
Messe
St. Marien
Donnerstags
14:30 Uhr
in der hl.
Messe
St.
Christophorus
Freitags
17:30 Uhr
in der
Abendmesse
St. Maria
Magdalena
Samstags
18:30 Uhr
in der
Vorabendmesse
kfd
St. Josef: 60-Jähriges
Bestehen wird gefeiert
Die kfd St. Josef
feiert am 26. Oktober um 11 Uhr
eine Festmesse zum 60-jährigen
Bestehen. Anschließend wird zum
Feiern in das Gemeindehaus
eingeladen. Ein Fahrdienst für
ältere kfd-Mitglieder wird
angeboten. Wer abgeholt werden
möchte, kann sich bei Frau
Steinkühler oder bei Frau Kluth
melden.
Zur Festmesse wird auch der
langjährige Präses, Pastor
Hermann-Josef Bittern, jetzt
Bochum, erwartet.
mittendrin:
WDR-Kamerateam dreht in
Grotewiese für Fernsehreportage
In der Reihe
"mittendrin" der
WDR-Lokalzeit wurde in dieser
Woche der Ort Valbert
portraitiert. Ortsvorsteher Fred
Oehm führte Reporterin Claudia
Roelvinck zur Magdalenenkapelle
Grotewiese. Das WDR-Team erfuhr,
dass die Kapelle eine
überregionale religiöse und
künstlerische Bedeutung hat und
in ihrer Art einzigartig im
gesamten Bistum Essen ist.
Bei herrlichem Sonnenschein
konnte das Kamerateam des WDR das
denkmalgeschützte Gotteshaus
besonders schön in Szene setzen.
Filmaufnahmen entstanden sowohl
von außen als auch im Innern.
Zu sehen ist die Fernsehreportage
am 30. Juni im WDR-Fernsehen.
(Foto: L. Teschner)
Abschied:
Pastor Teske verlässt
Magdalenengemeinde
Zum Patronatsfest
der Magdalenengemeinde wird Paul
Teske Abschied von Grotewiese
nehmen. Seit 1974 war der
beliebte Geistliche hier als
Pastor tätig.
Seine Stationen: Geboren am 29.
Oktober 1926 in
Moers/Niederrhein, Studium in
Münster, Priesterweihe am 29.
September 1951 in Münster,
Kaplan in Heilig Kreuz,
Duisburg-Neuenkamp, St.
Bonifatius, Hochfeld, St.
Engelbert, Essen-Mitte.
Stadtjugendseelsorger in Essen,
Gründungspfarrer von St. Martin,
Essen-Rüttenscheid.
Nach dem weitgehenden Verlust der
Stimme zunächst Briefseelsorger
des Bistums Essen, dann ab 3.
September 1974 Seelsorger im
idyllischen Grotewiese. Er machte
die Kapelle zu einem besonderen
geistlichen Ort, der im weiten
Umkreis und im ganzen Ruhrgebiet
bekannt ist. Und hier fand er
unverhofft seine Stimme wieder.
Gern wäre er geblieben, doch
aufgrund seiner Altersbeschwerden
ist ihm dies nicht mehr möglich.
Am 20. Juli verabschiedet er sich
nun von der Gemeinde und zieht
dann um in die Seniorenwohnungen
beim Altenheim St. Elisabeth in
Lüdenscheid.
Wie es nun weitergeht in
Grotewiese, beschäftigt auch den
scheidenden Priester. Er hat sich
persönlich mit dem Bischof in
Verbindung gesetzt und musste
erfahren: Es gibt zwar
Pensionäre, doch keiner will ins
Sauerland. Aber die Hoffnung
wollen er und mit ihm die
engagierten Mitglieder des
Gemeinderates und des
Förderkreises nicht aufgeben.
Bistumstag:
Fahrt nach Essen
In diesem Jahr
wird das Bistum Essen 50 Jahre
alt. Auf Bistumsebene finden
unterschiedliche Aktionen und
Angebote statt, die ihren
Höhepunkt in der gemeinsamen
Geburtstagsfeier am so genannten
Bistumstag am Sonntag, 8. Juni,
in Essen finden werden. (Siehe
auch www.bistum-essen.de)
Die Pfarrei St. Maria Immaculata
bietet die Möglichkeit,
gemeinsam mit einem Bus nach
Essen zu fahren. Abfahrtsorte
sind nach Anmeldung in Kierspe
(Kirche St. Josef) und in
Meinerzhagen (Stadthalle).
Im
Radio:
Rundfunkgottesdienst aus St.
Marien
Am 1. Juni 2008
wird der übliche sonntägliche
Rundfunkgottesdienst um 10 Uhr im
Radio auf WDR 5 aus der
Pfarrkirche St. Marien
übertragen. Wie der Gemeinderat
vermeldet, wird der Gottesdienst
live gesendet.
Die ganze Gemeinde ist
eingeladen, bei der Aufzeichnung
dabei zu sein. Die besondere
Atmosphäre eines gut besuchten
Gottesdienstes ist sicherlich
auch über den Rundfunk zu
spüren.
(Foto: Eckhard Etzold)
St.
Engelbert: Förderverein
gegründet
Der Förderverein
für die Filialgemeinde St.
Engelbert in Rönsahl ist jetzt
gegründet. Der einzige Zweck des
Vereins ist, zur Unterhaltung der
beiden Gebäude der katholischen
Gemeinde in Rönsahl, das sind
die St.- Engelbert- Kirche und
das angegliederte Gemeindehaus,
beizutragen. Gemeint ist dabei
die finanzielle Absicherung des
Teils der Unterhaltungskosten,
die das Bistum nicht leisten
kann.
Zum Ersten Vorsitzenden wurde
Hubertus Seidel gewählt, Ilse
Schneider zu dessen
Stellvertreterin, Peter Täuber
zum Schriftführer und Winfried
Schneider zum Kassenverwalter.
Als Beisitzerin fungiert Brigitta
Nigel - Täuber. Festgelegt wurde
ein Jahresbeitrag von 36 Euro pro
Einzelmitglied und 60 Euro für
Ehepaare.
KJG:
Aktion auf dem Bauernhof
Auf einem
Bauernhof wird es so schnell
nicht langweilig. Das ist der
Grund, weshalb das diesjährige
KJG-Pfingstzeltlager unter dem
Motto "Aktion auf dem
Bauernhof" an den Start
geht. Damit aber ein richtig
aktiongeladenes Programm mit
Spiel und Spaß rund ums
Lagerfeuer an dem spannenden
Wochenende passieren kann,
müssen sich noch Kinder
anmelden. Anmeldeformulare gibt
es in den Kirchen St. Marien und
St. Martin und im Pfarrbüro.
Anmelden können sich Kinder ab 9
Jahre.
Unterschriftenliste:
Für den Erhalt von St. Peter
Die Initiative
für den Erhalt der Peterskirche
weist darauf hin, dass in den
Valberter Geschäften zurzeit
Unterschriftenlisten ausliegen,
die den Erhalt des Gotteshauses
im Listertal fordern. Jeder, der
sich dafür einsetzen möchte,
dass die Kirche nicht - wie vom
Bistum Essen entschieden -
geschlossen und verkauft wird,
ist aufgefordert, sich dort
einzutragen.
Radiobericht auf WDR 2
Gemeinderäte:
Klausurtagung
Zu einer
Klausurtagung trafen sich jetzt
die Gemeinderäte der Pfarrei.
Thema des Tages in Lüdenscheid
war unter anderem der zu
erstellende Pastoralplan für die
Pfarrei. Unter der Leitung
einiger Referenten vom
bischöflichen Generalvikariat
Essen ging es darum, die Stärken
und Schwächen der einzelnen
Gemeinden herauszuarbeiten,
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
festzustellen.
Als Ergebnis der Tagung sollen
vier Themenbereich vorrangig
bearbeitet werden: 1. Gewinnung
von ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
in den Gemeinden. 2. Ein
Katechesekonzept für die Zeit
zwischen Erstkommunion und
Firmung. 3. Schaffung von
spirituellen Angeboten und
Ereignisse. 4. Religiöse
Bildungsangebote auf
Pfarreiebene.
Gesucht werden nun interessierte
Personen, die sich in diesen
Arbeitsgruppen engagieren
möchten. Interessenten melden
sich in den Gemeindebüros.
Osterfeuer:
KJG lädt nach Redlendorf
Auch in diesem
Jahr veranstaltet die KJG
Meinerzhagen wieder ein großes
Osterfeuer. Dazu wird im
Anschluss an die Osternachtsmesse
(Beginn um 21 Uhr in St. Marien)
auf die bekannte Wiese nach
Redlendorf eingeladen.
Angezündet wird das Osterfeuer
mit der zuvor in der
Osternachtsmesse geweihten
Flamme. Für Speisen und
Getränke am Feuer ist gesorgt.
Kirche
im Dorf lassen:
Katholiken und Politiker wollen
St. Peter am See erhalten
Die Kirche
"St. Peter am See" in
Hunswinkel an der Listertalsperre
soll geschlossen und verkauft
werden - so zumindest plant es
das zuständige Bistum Essen.
Damit wollen sich viele Menschen
nicht abfinden und haben nun eine
überörtliche Initiative zum
Erhalt des Gotteshauses
gestartet.
Zum ersten Treffen im März waren
sehr viele Bewohner aus den
Dörfern des Listertals,
Katholische wie Evangelische, in
den Pfarrsaal gekommen.
"Zwischen sechs- und
achttausend Euro werden wir
voraussichtlich jährlich für
St. Peter brauchen",
bezifferte Kurt Huter vom
Gemeinderat die Kosten.
An Ideen, das Gemeindeleben
anzukurbeln und Geld
einzutreiben, mangelt es nicht:
Geplant sind Seniorentreff,
Erfahrungsräume für
Kindergärten und Gymnastikkurse
im Pfarrsaal. Vielleicht könne
die Kirche auch ökumenisch
genutzt werden, so dass die
Lasten sich auf mehreren
Schultern verteilen. Ein weiterer
Grund, der für den Erhalt
spricht, ist der, dass der
Friedhof am Ort ist, so dass
Beerdigungen weiter in Hunswinkel
stattfinden könnten.
Als erstes soll nun ein
Förderverein gebildet werden.
Als Ansprechpartnerin wurde Gabi
Buss ausgewählt, bei der sich
Mitglieder und Interessenten
unter der Telefonnummer (02358)
276766 melden können. (GeG,
Foto: L. Teschner) Bericht des
Ortsheimatpflegers auf
www.meinerzen.de
Meinerzhagener Zeitung:
"Kirche St. Peter am See
gehört in das Dorf"
Betrachtungen
der Zuversicht:
Aufführungen in Kierspe und im
Altenberger Dom
Am Ende gab es stehende
Ovationen für Christian Domke sowie für
den Chor Cantamus und das
Kourion-Orchester aus Münster. Der erst
25-jährige Musiker war sichtlich
erleichtert und glücklich über die
gelungene Uraufführung des von ihm
komponierten Werkes "Betrachtungen
der Zuversicht" in der Kiersper St.
Josef-Kirche.
Zunächst wurde mit der Aufführung von
Bachs "Magnifikat" das Niveau
des Abends festgelegt. Die dann
präsentierte Vertonung von Psalmen für
Orchester, siebenstimmigen Chor und
Vokalsolisten beeindruckte durch
stimmengewaltigen Gesang und perfekte
Instrumente. Es spannte sich ein Bogen,
der zu Beginn in Trübsal und
Hoffnungslosigkleit beginnt, bald jedoch
diesem Jammertal entwächst und wie ein
roter Faden hinüber führt in die
Zuversicht darauf, dass die Seele bei
Gott Geborgenheit findet.
Die anspruchsvolle Komposition war
charakterisiert durch eine ausgeprägte
Dynamik vom einfühlsamen einstimmigen
ruhigen und harmonischen Pianissimo zu
Beginn über Crescendi bis hin zum
kräftigen volltönenden siebenstimmigen
Fortissimo, sowie zahlreiche
Tempiwechsel. Der 70 Stimmen starke
Kiersper Chor Cantamus imponierte durch
Volumen und klare Tongebung; mit
einheitlichem Bogenstrich und sauberer
Bläserintonation überzeugte das
Münsteraner Orchester. Vervollständigt
wurde der Hörgenuss durch die Solisten
Sabine Falter aus Köln (Sopran), Annette
Wurm aus Attendorn (Alt), Gabriele
Dartsch aus Olpe (Tenor) und Christoph
Kögel aus Frankfurt (Bass), außerdem
Gerlinde Lohrengel aus Meinerzhagen an
der Orgel.
Der in Wipperfürth geborene Christian
Domke, früher Organist in Kierspe, jetzt
Student der Kirchenmusik an der
Musikhochschule in Köln und
Assistenzorganist am Altenberger Dom,
führte selber den Dirigentenstab. Die
"Betrachtungen der Zuversicht"
sind sein drittes Werk.
Abermals zeigte sich, dass die Kiersper
St. Josef-Kirche einen passenden Rahmen
für derart außergewöhnliche große
Konzertabende bietet. Wiederholt wurde
die Aufführung am Sonntag Nachmittag im
vollbesetzten Altenberger Dom zu
Altenberg. (Text/Foto: Lorenz Teschner)
Weihnachtsbaumsammlung:
Spendenergebnis von 9527 Euro in
Meinerzhagen
Die Weihnachtsbaumsammlung
am vergangenen Samstag, die wieder von
der ökumenischen action365 organisiert
wurde, war ein großer Erfolg. Rund 140
Freiwillige aus den evangelischen und
katholischen Kirchengemeinden und von der
Jugendfeuerwehr stellten ihre
Arbeitskraft in den Dienst der guten
Sache. Dazu stellten 17 heimische
Unternehmer ihre LKW zur Verfügung. Das
Deutsche Rote Kreuz versorgte die Helfer
mit heißer Erbsensuppe.
Die eingesammelten Bäume wurden
anschließend vom Feuerwehrlöschzug
Willertshagen auf der Schwenke verbrannt
und die gesammelten Spenden gezählt:
9527 Euro waren in den Sammelbüchsen
enthalten. Sie gehen komplett an das
Patenschaftsprojekt der Meinerzhagener
Aktionsgemeinschaft im Deutschen
Aussätzigenhilfswerk (DAHW) der
action365, also an das Leprahospital im
indischen Pullambady.
Neujahrsempfang:
Gemeindemitglieder sind
eingeladen
Eine schöne
Tradition ist es, das neue Jahr
mit einem festlichen Empfang des
Gemeinderates zu beginnen. Auch
diesmal werden wieder
Gemeindemitglieder, alle ihr
verbundenen Vereine, Gruppen und
Freunde eingeladen, um bei einem
Glas Sekt und einem kalten
Buffett Rückblick zu halten auf
das vergangene Jahr, und eine
Vorausschau auf die zu
erwartenden Ereignisse des
kommenden Jahres zu werfen.
Eingeladen wird zu dieser
Versammlung am Samstag, 12.
Januar 2007 in das Pfarrheim St.
Martin, Meinerzhagen. Beginn ist
um 17 Uhr mit der Vorabendmesse.
Unglücklicherweise liegt dieser
Termin parallel zum Konzert in
St. Josef (siehe unten)
(Foto: Florian Rommerskirchen)
Kaputt
gespart: Kirchenchor
nach Vorgabe zwangsaufgelöst
Aufgrund der
Sparmaßnahmen im Bistum Essen
ist nun der Kirchenchor Kierspe
aufgelöst worden. Das
ehrenamtliche Engagement der rund
20 Sängerinnen und Sänger wird
von verantwortlicher Stelle nicht
weiter gefördert.
Pro Pfarrei dürfe es nur einen
Kirchenchor geben, so die
Vorgabe. Nach Zusammenlegung der
alten Pfarreien zur Großpfarrei
sei ein Chor überzählig. Der
Chor in Kierspe muss deshalb
eingespart werden; nur noch für
den Chor in Meinerzhagen wird
eine Kirchenmusikerin finanziert.
Ein Wechsel dorthin kommt für
die meisten Kiersper jedoch nicht
in Frage.
Der Niedergang der Chormusik in
Kierspe wurde auch von
unabhängiger Seite mehr als
bedauert. Gerade der Chor in
Kierspe zeichnete sich durch ein
hohes Niveau aus.
Chormusikalische Aufführungen
mit Kammerorchester und Solisten
in Gottesdiensten hat es in
weiterer Umgebung nirgendwo sonst
gegeben.
Der Kirchenchor in Valbert sowie
ein Projektchor in St. Martin
waren schon längere Zeit nicht
mehr aktiv.
Die
Magdalenenkapelle in Grotewiese
gilt als besonderes Kleinod und
zieht Besucher von weither an,
die hier Einkehr und Besinnung
finden. Deshalb bleibt sie im
Zukunftsentwurf des Bistums als
Filialkirche bestehen.
Zur Gründung eines
Fördervereins trafen sich jetzt
35 Freunde und Förderer in der
Gaststätte Hubertushof in
Mühlhofe. Nach der formellen
Gründung wurde Annette
Valenthorn als Erste Vorsitzende
gewählt, Zweiter Vorsitzender
wurde Björn Schnüttgen.
Außerdem komplettieren Annegret
Kliemann (Kassenwart), Dr.
Klauspeter Stams (1. Beisitzer),
Dr. Thomas von
Hugel-Schlichtegroll (2.
Beisitzer), Marlene Petri (1.
Kassenprüfer) und Doris
Schnüttgen (2. Kassenprüfer)
den Vorstand. Ein Mitglied des
Kirchenvorstand soll noch
hinzukommen. Der Jahresbeitrag
für Einzelpersonen beträgt 25
Euro, Ehepaare zahlen 40 Euro.
Pastor Paul Teske nutzte die
Gelegenheit, um auf die Sorgen um
die Zukunft der Filialgemeinde
aufmerksam zu machen.
Gegebenenfalls solle man sich
rechtzeitig um einen
pensionierten Nachfolger für ihn
bemühen, so der 81-Jährige.
St.
Engelbert: Taize-Gottesdienst
Mit Gesängen
beten ist eine wesentliche Form
der Gottessuche. Ein oft
wiederholter Grundgedanke aus
wenigen Worten prägt sich
allmählich tief ein. Dies kann
man überall dort erleben, wo die
Taizé-Lieder gesungen werden. Am
Samstag, 15. Dezember, sollen die
wortarmen und meditativen Lieder
aus Taize in der Kirche St.
Engelbert erklingen. Zum
gemeinsamen Singen um 19.30 Uhr
wird herzlich eingeladen.
Frühschicht:
Kraft für den Tag schöpfen
Freitag morgen, 6
Uhr, Kirche St. Josef in Kierspe:
Während die Stadt noch ruhig
schläft und draußen der Frost
in den dunklen Gärten und auf
den Autos liegt, herrscht im
Innern der Kirche bereits
aufgeweckte Morgenstimmung.
Einige Lichter erhellen die
Bänke vor dem rechten
Seitenaltar, in denen sich die
Frühaufsteher versammelt haben.
Es ist schon eine lieb gewordene
Tradition, sich jeden Freitag
Morgen im Advent zur Frühschicht
in St. Josef zu treffen.
Meditation, Gesang und
gemeinsames Gebet wechseln sich
jeweils ab. Ein Wort, einen
Gedanken oder einen Impuls -
jeder nimmt am Schluss etwas
anderes mit auf den Weg in die
Arbeit und in den Alltag.
Nach der Früh-Schicht steht das
gemeinsame Früh-Stück im
benachbarten Gemeindehaus. Warme
Brötchen, Marmelade und frischer
Kaffee stehen schon bereit, als
die Gemeindemitglieder von der
Kirche herüberkommen. (lot)
Auszeit
im Advent: Marienkirche
ist geöffnet
In der Woche ab
dem 2. Adventssonntag wird die
Marienkirche am Abend wieder als
einladende Kirche für eine
Auszeit geöffnet. Nicht zu einem
zusätzlichen gemeinsamen
Gottesdienst, sondern als Raum
der Stille, für eine Zeit zum
Anhalten, Durchatmen, Auftanken.
Die Zeit kann sich jeder selber
gestalten. Kommen Sie vorbei,
nehmen Sie sich Zeit! Bleiben
Sie, solange sie möchten, für
einige Minuten oder auch länger:
Das Angebot gilt von Sonntag, 9.
bis Freitag, 14. Dezember,
täglich von 18 bis 20 Uhr. In
der Kirche erwartet Sie
verhaltene Musik, Kerzenlicht,
Texte zum Nachdenken.
Jeweils um 19:45 Uhr wird zum
gemeinsamen Gebet der Komplet
eingeladen.
Krippenspiel:
Proben beginnen jetzt
Wie in den
Pfarrnachrichten gemeldet wird,
beginnen jetzt die Proben für
das Krippenspiel an Heiligabend.
Alle Kinder, die gerne mitmachen
möchten, sind herzlichen zu den
Proben eingeladen. Diese finden
an den Samstagen, 1. Dezember, 8.
Dezember, 15. Dezember und 22.
Dezember statt. Beginn ist
jeweils um 11 Uhr. Ein Ort wurde
nicht genannt, bitte suchen Sie
sich selber den passenden Ort
aus!
17.
Leprabasar in der Stadthalle:
Hilfe für Pullambady
Seit dem Jahr 1974
ist er im Veranstaltungskalender
in Meinerzhagen stets fest
verankert: Der Lebrabasar, den
Willi Arens und viele Helfer von
der Aktionsgemeinschaft in der
Deutschen Lepra- und
Tuberkulosehilfe (DAHW)
Meinerzhagen seinerzeit ins Leben
riefen, findet in diesem Jahr zum
17. Mal statt, und gleichzeitig
wird es der letzte Basar sein. In
den 33 Jahren sind die
Mitwirkenden deutlich älter
geworden, während der jüngere
Nachwuchs fehlt.
In diesem Jahr wird der Basar nur
noch an einem einzigen Tag
stattfinden: Am Freitag vor dem
ersten Advent (30. November)
öffnen sich die Türen der
Stadthalle Meinerzhagen zum
großen Basar zugunsten der
Leprahilfe im indischen
Pullambady. Öffnungszeiten sind
von 9:00 bis 19:00 Uhr.
Gruppen aus der katholischen und
der evangelischen Gemeinde sind
wieder seit Wochen fleißig mit
den Vorbereitungen beschäftigt:
Es wird gebastelt, genäht,
gezimmert, gesammelt und
sortiert. Das Angebot in der
Stadthalle reicht von dekorativen
Handarbeiten, Adventskränzen,
kunstvollen Vogelhäuschen und
aufwändig hergestellen
Gartenholzmöbeln, antiquarischen
Büchern, bedruckten
Weihnachtskarten, bis hin zu
einem Trödelmarkt und vielen
weiteren Attraktionen. (Foto: L.
Teschner)
St.
Martin: Ich geh mit
meiner Laterne
Die diesjährigen
Martinszüge stehen bevor: Rund
um das Patronatsfest von St.
Martin (11. November) werden
wieder hunderte von Kindern mit
ihren selbst gebastelten Laternen
laut singend durch die Orte
ziehen, begleitet von
Blaskapellen und mit
Brezelverkauf. In Kierspe werden
auch Martinsgänse verlost.
Folgende Martinszüge werden von
der Pfarrei organisiert:
Rönsahl,
St. Engelbert: Freitag,
9. November, 17 Uhr
Meinerzhagen,
St. Martin: Sonnabend,
10. November, 18 Uhr
Kierspe,
St. Josef: Sonntag, 11.
November, 17 Uhr
Maria
Hartel ist neue Kirchenmusikerin:
Chor bleibt aber ohne Leitung
Die Essenerin
Maria Hartel wird ab dem 1.
Dezember die Kirchenmusikerstelle
der Großpfarreien
Meinerzhagen/Kierspe,
Altena/Nachrodt und
Plettenberg/Herscheid
übernehmen. Entsprechende
kirchenmusikalische
Kooperationsverträge seien
bereits ausgearbeitet, wird
berichtet.
Die 47-jährige hat ein A-Diplom
als Kirchenmusikerin und war als
solche bislang in
Essen-Altenessen beschäftigt.
Dort wurde die Stelle nun
eingespart. Künftig wird Maria
Hartel in Nachrodt-Wiblingwerde
wohnen und einen Teil der
Gottesdienste in den 18 Kirchen
musikalisch begleiten. Wie
bekannt gegeben wurde, wird sie
außerdem die Kirchenchöre in
Altena, Plettenberg und
Meinerzhagen sowie einen
Kinderchor in Plettenberg leiten.
Den Chor in Kierspe kann sie
jedoch nicht auch noch leiten, er
wird wohl nicht weiter bestehen
bleiben; unklar ist die Zukunft
des Kinderchores. Nur der
Singekreis wird fortbestehen.
Maria Hartel tritt die Nachfolge
von Stefan Lehmkuhl an, der im
Sommer überraschend ausschied.
Dieser wollte gerade erst die
Nachfolge des Kiersper Musikers
Michael Bischof übernehmen, der
im Frühjahr überraschend
ausgeschieden war, nachdem
einerseits sein Stellenumfang um
die Hälfte reduziert wurde,
andererseits aber die Aufgaben
erweitert wurden, nachdem die
Stelle des Meinerzhagener
Chordirektors Horst Schmitz im
Winter eingespart worden war.
Wie der Chor-Fahrplan an
besonderen Festtagen wie
Weihnachten oder Ostern
funktionieren soll, wird zurzeit
überlegt. Abgesehen von
gleichzeitigen Gottesdienstzeiten
sind die Wegstrecken sehr groß.
Die Pfarreien verteilen sich auf
ein Gebiet, das ungefähr einem
Drittel der gesamten
Bistumsgröße entspricht. Von
der nördlichsten (St. Josef,
Nachrodt) zur südlichsten Kirche
(St. Peter am See, Hunswinkel)
sind es rund 47 Kilometer, von
der westlichsten (St. Engelbert,
Rönsahl) zur östlichsten (St.
Johannes Baptist, Eiringhausen)
sind es rund 37 Kilometer.
St.
Engelbert: Bistum lenkt
ein, Kirche ist gerettet
Die Kirche St.
Engelbert in Rönsahl ist
gerettet. Der anhaltend große
Protest gegen die geplante
Schließung des Gotteshauses
zeigte jetzt Erfolg. Das Bistum
hat eine Lösung gefunden, mit
der die Dorfkirche erhalten
bleiben kann.
Dafür sind jährlich 12.000 Euro
nötig, erklärte jetzt
Bistumssprecher Ulrich Lota in
der heimischen Presse. Dieser
Betrag soll nun zu drei gleichen
Teilen aus drei verschiedenen
Töpfen beigesteuert werden: Ein
Drittel kommt vom Bistum, den
zweiten Teil gibt der
Förderverein der Gemeinde, der
Rest soll eingenommen werden mit
dem Verkauf eines Teiles des
Kirchengrundstückes als Bauland.
Damit ist der
Gottesdienststandort für die
nächsten zehn Jahre gesichert.
Diese Nachricht wurde nicht nur
in Rönsahl und Umgebung sondern
auch in Kierspe und Meinerzhagen
mit großer Freude aufgenommen.
Beten
mit den Füßen:
Wiederentdeckung des Wallfahrens
und Pilgerns
Am Dienstag, 9.
Oktober, um 20 Uhr beginnt im
Pfarrsaal St. Christophorus in
Valbert, Ebbestraße 23, die
Herbst-Gesprächsreihe der
katholischen Pfarrei. Sie steht
unter dem Thema "Beten mit
den Füßen - die
Wiederentdeckung des Wallfahrens
und Pilgerns".
Der Referent ist Pater Rupert
Fetsch. Er ist seit 2004
Wallfahrtsrektor in
Bochum-Stiepel. Inhaltliche
Schwerpunkte in seinem Referat
werden Themen wie: Wallfahren als
"religiöses Phänomen"
- Die "Renaissance" des
Wallfahrens - Warum kommen
Menschen an einen Wallfahrtsort?
- Was suchen sie dort, was finden
sie vor? - und andere sein.
Eingeladen sind nicht nur
Angehörige der Pfarrei, sondern
alle Interessierten. Die
Teilnahme ist kostenlos.
Die weiteren Veranstaltungen:
"Pilgerwege
im Mittelalter: Der
spanische Jakobsweg -
damals und heute".
Termin: Dienstag, 16.
Oktober, 20 Uhr,
Jugendheim St. Marien.
Referentin: Dr. Renate
Niedballa.
"Wallfahrtsorte
der Jugend: Die
Faszination Taizé".
Termin: Mittwoch, 24.
Oktober, 20 Uhr,
Gemeindehaus St. Josef.
Referent: Pastor Patrick
Schnell (Lüdenscheid).
Gemeindefeste:
Hier geht´s rund
Im Spätsommer
wird gerne gefeiert. Die
Übersicht:
4. August
(Termin geändert!):
Jubiläumsfest St. Martin
11./12.
August: Gemeindefest St.
Josef
19.
August: Gemeindefest St.
Marien
26.
August: Gemeindefest St.
Engelbert
2.
September: Gemeindefest
St. Christophorus
Valbert:
Neue Kindergartenleitung
Die
Tageseinrichtung für Kinder in
St. Christophorus hat eine neue
Leitung. Andrea Lux, 29 Jahre,
war bisher in Lüdenscheid im
Hort des St. Rita Kindergartens
tätig. Die Umbesetzung wurde
durch den Fortgang von Sandra
Funk notwendig. Die Pfarrgemeinde
dankt für die hervorragend
geleistete Arbeit in den letzten
3 ½ Jahren. Eine Verabschiedung
hat vor den Ferien stattgefunden.
Der Nachfolgerin wird Erfolg und
viele Freude bei der Arbeit
gewünscht.
St.
Christophorus:
Renovierung abgeschlossen
Eine Woche lang
war die Kirche geschlossen; jetzt
erstrahlt der Innenraum der
Kirche St. Christophorus wieder
hell und freundlich. Die nun
beendeten Renovierungsmaßnahmen
waren notwendig geworden, weil
der viele Ruß der Kerzen die
Wände und das Inventar recht
stark geschwärzt hatte.
Die letzte Renovierung der im
Jahre 1963 erbauten Kirche lag
immerhin 15 Jahre zurück. Daher
war ein neuer Anstrich und eine
grundlegende Reinigung des
Gotteshauses dringend nötig.
Am vergangenen Sonntag halfen
Gemeindemitglieder mit, die
schweren Kirchenbänke wieder
einzuräumen. Die
Wiedereröffnung der Kirche
findet am kommenden Sonntag, 15.
Juli, um 10 Uhr mit einer
feierlichen Messe mit Pastor
Enzio Grunert statt.
kfd:
800 Jahre heilige Elisabeth
Wie die kfd
Meinerzhagen meldet, findet am
Dienstag, 31. Juli, der
diesjährige Jahresausflug statt,
zu dem herzlich eingeladen wird.
Ziel ist aus Anlass des
800-jährigen Geburtstages der
heiligen Elisabeth v. Thüringen
die Elisabeth-Stadt Marburg. Dort
stehen eine Führung und die
Besichtigung der Stadt und der
Elisabeth-Kirche auf dem
Programm.
Um verbindliche Anmeldung bei
Frau Teschner wird gebeten. Die
Kosten für Busfahrt, Führungen
und Eintritte betragen 10 Euro
für Mitglieder oder 15 Euro für
Nichtmitglieder. Abfahrt ist am
31. Juli um 8 Uhr an der
Stadthalle. Um festes Schuhwerk
wird beim Ausflug gebeten.
Maiandachten
in Grotewiese: Wallfahrt-Saison
hat begonnen
Die Saison der
Maiandachten in Grotewiese ist
gestartet. Jeden Samstag wird um
18 Uhr zur Maiandacht in die
Magdalenenkapelle eingeladen.
Darüber hinaus pilgern zudem
viele Gruppen und Vereine an
eigenen Terminen nach Grotewiese.
Auch die Katholische
Frauengemeinschaft Deutschlands
(kfd) wallfahrtet zur
Maria-Magdalena-Kapelle:
Die Maiandacht der kfd St. Josef
findet am Montag, 14 Mai, in
Grotewiese statt. Treffpunkt zur
Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist
an dem Tag um 18 Uhr am
Glockenweg in Kierspe. Nach der
Andacht in der Magdalenenkapelle
gibt es einen Imbiss in der
Gaststätte Eckern. Anmeldungen
werden bis 10. Mai entgegen
genommen.
KAB:
Bezirkswandertag
Die KAB im Bezirk
Märkisches Sauerland lädt
wieder zum traditionellen
Bezirkswandertag ein. Die
Wanderschuhe werden am
Pfingstmontag, 28. Mai
geschnürt. Los geht es dann um
8.45 Uhr an der Kirche St.
Laurentius in Plettenberg.
Grotewiese:
Neuer Gedenkstein
erinnert an Heidenstraße und
Jakobus-Pilgerweg
Die Heidenstraße
ist eine uralte
Fernhandelsstraße, die in
Leipzig begann, über Kassel und
das kurkölnische Sauerland nach
Attendorn führte, und über
Valbert, Meinerzhagen und
Wipperfürth weiter nach Köln.
Über diese Straße kamen im 8.
Jahrhundert die Missionare, um
die heidnischen Sachsen zu
christianisieren. Im Mittelalter
gesellten sich auch Pilger von
Osteuropa und Ostdeutschland auf
ihrem Weg nach Köln, Trier und
Aachen, von wo aus sie nach
Spanien zum Grab des Apostels
Jakobus weiterzogen.
Gegenwärtig erlebt dieser alte
Kaufmanns- und Pilgerweg, der
durch den Bau von Chausseen in
der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts an Bedeutung verlor,
eine lebhafte Renaissance vor
allem durch die Pilgerbewegung
nach Santiago de Compostela.
Jetzt wurde am 5. Mai 2007 auf
dem Hof Valenthorn oberhalb der
Kapelle Grotewiese ein neuer
Gedenkstein aufgestellt und
geweiht. Es ist der 13.
Grenzstein auf der Heidenstraße,
und er steht genau auf der
Kreisgrenze vom Kreis Olpe sowie
dem Märkischen Kreis. Eine
große Bronzeplatte zeigt den
Verlauf der Heidenstraße von
Leipzig bis Grotewiese, die
beiden Kreiswappen und trägt
folgende Inschrift: Heidenstraße,
jahrhundertealter Heer- und
Handelsweg von Leipzig nach
Köln. Im Mittelalter auch
Pilgerweg nach Santiago de
Compostella in Spanien.
Handelsleute und Jakobuspilger
überquerten hier die Grenze
zwischen dem kurkölnischen
Herzogtum Westfalen und der
Grafschaft Mark, die heute noch
als Kreisgrenze zwischen dem
Kreis Olpe und dem Märkischen
Kreis weiterlebt. Die
Flurbezeichnung Schlagbaums Wiese
für ein anliegendes Grundstück
weist auf den historischen
Zusammenhang hin. Weblink:
www.heidenstrasse.de
Neues
Plakat der action 365:
Seht ich mache alles neu
Die ökumenische
action 365 hat ihr neues Poster
vorgestellt.
Eine heitere Szenerie in zarten
und verletzlichen Farben entwirft
das soeben erschienene Poster der
action 365 zum Thema Aufbruch und
Neuanfang: vertrauensvoll recken
sich kleine Blüten an schwarzen
Zweigen eines japanischen
Pflaumenbaums den noch kalten
Lichtstrahlen entgegen
(Fotografie und Gestaltung:
Gottfried Pott). In Japan wird
die zart duftende Pflaumenblüte
schon im Januar als Hoffnung
bringendes Symbol begrüßt und
verehrt, sie steht als
bescheidener Vorbote der stolzen
Kirsche, die frühestens Ende
April in Blüte steht, in hohem
Rang. Seht ich mache alles
neu, das Zitat aus der
Offenbarung des Johannes in
grünen Lettern daneben kündet
von der Kraft dessen, der dies
alles erschaffen hat und Jahr
für Jahr wieder tut. Die
Offenbarung des Johannes, auch
Apokalypse (von griechisch:
apok?lypsis) genannt, ist das
große Trost und Mahnbuch des
Neuen Testaments und kündet vom
unerschütterlichen Glauben an
den Sieg Christi und seiner
Getreuen.
Das Poster ist zu bekommen bei
Frau Müller.
Wechsel:
M. Bischof geht ins Erzbistum
Köln
Kaum sind die
Pfarreien zusammengelegt und
Personalstellen
zusammengestrichen, wechseln die
ersten verbliebenen Angestellten
der Pfarrei in attraktivere
Stellen im Nachbarbistum Köln.
Der seitdem für die sieben
Kirchen von Meinerzhagen und
Kierspe sowie mehrere Chöre und
Singkreise verantwortliche und
mit einem Stellenumfang von 50
Prozent verbliebene Organist und
Chorleiter Michael Bischof wird
ab Mai an die Pfarrei St. Michael
nach Waldbröl wechseln. Wie zu
erfahren war, wird dem
Kirchenmusiker dort eine volle
Stelle geboten.
Michael Bischof hat das
kirchenmusikalische A-Examen
gemacht und ist seit 1994 im
Beruf tätig. Er ist verheiratet
und hat zwei Kinder im Alter von
10 und 6 Jahren.
Mehr Informationen auch auf der Homepage
von St. Michael, Waldbröl
(Foto: St. Michael, Waldbröl)
Ära
ging zu Ende: Horst
Schmitz verabschiedet - M.
Bischof wird neuer Chorleiter
"Ein großes Kapitel
Chorgeschichte geht in Meinerzhagen zu
Ende" - dieses traurige Resümee zog
Gemeinderatsvorsitzender Jochen Trambacz
am Ende des Weihnachtsgottesdienstes am
Zweiten Weihnachtsfeiertag in der
Filialkirche St. Martin. Nach
48-jähriger Tätigkeit als musikalischer
Leiter des katholischen Kirchenchores der
Gemeinde St. Marien verabschiedete sich
Dirigent Horst Schmitz.
Im Januar 1959 hatte Schmitz - damals
noch Musikstudent in Köln - den
Dirigentenstab übernommen. "Man
muss musikverrückt sein, wenn man so
viele Jahre für den Chor da ist",
beschrieb Trambacz den scheidenden
Musiker, der in Olpe lebt. Pfarrer
Peter-Wilhelm Keinecke betonte: "Er
ist ein verdienter Mann unserer
Gemeinde." Die Vorsitzende des
Chores, Inge Rennings, erinnerte an die
vielen großartigen kirchenmusikalischen
Werke, die in den Jahren zur Aufführung
gebracht wurden. "Er hat die
Fähigkeit, jede Stimme zu jeder Zeit zu
motivieren." Den Sängerinnen und
Sängern diente er mit seiner
bescheidenen Art aber großen Liebe zur
Kirchenmusik. Als Vertreter des
evangelischen Kirchenchores, mit dem
viele gemeinsame Konzerte gegeben wurden,
überbrachte Friedrich-Wilhelm Voskuhl
ein Abschiedsgeschenk.
Die Zukunft des Kirchenchores in der
Meinerzhagener Doppelgemeinde St. Marien
und St. Martin wird sich entscheidend
ändern. Es gibt für Horst Schmitz keine
Nachfolge, weil die Stelle ab 2007 nicht
mehr bezahlt werden kann. Wie
mittlerweile bekannt wurde, werden die
Chormitglieder demnächst in St. Josef in
der Nachbarstadt Kierspe vom dort
verbleibenden Kirchenmusiker Michael
Bischof - gemeinsam mit dem dortigen Chor
- dirigiert. (Foto: L. Teschner)
Auszeichnung
in St. Peter am See:
Ehrenzeichen des Bistums für
Dieter Herzog
Für langjährige
engagierte ehrenamtliche Mitarbeit bekam
am Sonnabend Dieter Herzog (links) das
Ehrenzeichen des Bistums Essen verliehen.
Mit der Auszeichnung würdigte
Ruhrbischof Felix Genn die Verdienste des
75-Jährigen rund um die Kirche St. Peter
am See. Pastor Enzio Grunert (mitte) und
Pfarrer Peter Wilhelm-Keinecke (rechts)
überreichten das Abzeichen in der
Vorabendmesse.
In St. Peter am See ist Dieter Herzog
seit dem Bau der Kirche vor mehr als 40
Jahren mit dabei. Tatkräftig engagierte
er sich beim Aufbau der Gemeinde. Er war
viele Jahre Vorsitzender des
Pfarrgemeinderates, später wurde er
Zweiter Vorsitzender im Kirchenvorstand.
Außerdem versah er den Küsterdienst.
Im Rahmen der Umstrukturierungen im
Bistum Essen ist St. Peter am See als
sogenannte "weitere Kirche"
ausgewiesen, eine Schließung ist
möglicherweise nicht abzuwenden; die
Gemeindemitglieder gehören nun zur neuen
Großpfarrei Meinerzhagen. Im kürzlich
neu gewählten Kirchenvorstand der
Großpfarrei ist Dieter Herzog nicht mehr
vertreten. Am Sonnabend gab es trotzdem
noch einmal Anlass zum feiern. Im
Pfarrsaal wurde auf die Auszeichnung mit
Sekt angestoßen.
Die Sorge um St. Peter am See
beschäftigt Dieter Herzog dennoch.
"Ich bete jeden Tag um St. Peter am
See und dass die Kirche noch nicht
geschlossen wird", bekannte er, denn
es täte ihm im Herzen weh, wenn diese
schöne Kirche entweiht und anderen
Zwecken zur Verfügung gestellt würde.
(Foto: G. Goldbach)
Pfarrcaritas:
Mitgliederversammlung
Alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Pfarrcaritas sind am
Dienstag, 14. November um 19 Uhr
zur Mitgliederversammlung in den
Pfarrsaal von St. Marien herzlich
eingeladen. In diesem Rahmen wird
die Diözesanvorsitzende der
Caritaskonferenzen im Bistum
Essen, Ilse Rabeneck, aus ihrer
Arbeit berichten. Im Anschluss
daran erfolgen der Kassen- und
Tätigkeitsbericht unser
Pfarrcaritas und Neuwahlen.
30
Jahre DAHW Meinerzhagen: Benefizkonzert
in der Stadthalle
Seit 30 Jahren
unterstützt die Ortsgruppe
Meinerzhagen des Deutschen
Aussätzigen-Hilfswerkes ein
Leprahospital in Pullambady in
Indien. Zu diesem Jubiläum gibt
es ein großes Benefizkonzert mit
sieben Chören und dem Musical
"Alle in einem Boot" am
Samstag, dem 23. September, um 18
Uhr (Einlass 17.30 Uhr) in der
Stadthalle. Der Eintritt ist
frei, am Ende wird um eine Spende
für Pullambady gebeten.
Es sind beteiligt: Der
katholische Kirchenchor St.
Marien, der Chor der
evangelischen
Jesus-Christus-Kirche und der
Johanneskirche, außerdem der
Chor Mixt(o)ur, die
Kohlbergspatzen, der Chor 70, der
Männerchor Meinerzhagen, der MGV
Volmequelle Scherl, der MGV
Eintracht Winzenberg sowie der
Chor der freien Evangelischen
Gemeinde.
St.
Martin: Herbstmarkt auf
dem Kirchplatz
Der Kindergarten
St. Martin lädt wieder zum
Herbstmarkt auf dem Kirchplatz
ein: Am Freitag, 22. September,
sind Obst, Gemüse, Blumen, Brot,
Marmelade, herbstliche
Dekorationen und viele andere
Dinge im Angebot. Parallel dazu
gibt es ein Frühstücksbüfett
im Pfarrheim. Geöffnet ist der
Herbstmarkt von 10 bis 13 Uhr.
Der Erlös ist zur Anschaffung
von Beschäftigungsmaterial für
den Kindergarten vorgesehen.
St.
Josef: Fahrzeugsegnung
Die traditionelle
Autosegnung vor den Sommerferien
findet in diesem Jahr am 25. Juni
in St. Josef statt. Nach dem
Gottesdienst können
Autobesitzer, die ihr Fahrzeug
segnen lassen wollen, dazu auf
den Petz-Parkplatz kommen. Die
Autosegnung dient dazu, Gottes
Segen für die Urlaubsreise zu
bitten.
Der SOS-Aufkleber in der
Fensterscheibe des Autos zeigt
bei einem Unfall mit Lebensgefahr
den Rettungskräften und anderen
beteiligten Personen an, dass um
den Beistand durch einen
katholischen Priester gebeten
wird. Der Aufkleber soll ein
Erkennungszeichen katholischer
Christen sein. Er appelliert an
ein ruhiges und
verantwortungsvolles Fahren und
kann zu einem Unfall-Helfer
werden. Eine beigelegte
NotfallCard enhält notwendige
Informationen wie Anschrift,
Blutgruppe und zu verständigende
Angehörige.
St.
Peter am See: 40
jähriges Jubiläum
Vor 500 Jahren
wurde die große Peterskirche in
Rom geweiht. Ihr kleiner Ableger,
die Peterskirche in Hunswinkel,
bringt es jetzt auf 40 Jahre.
Die großen neuen Camping- und
Ferienwohngebiete im
Naherholungsgebiet an der
Listertalsperre waren Anlass, mit
dem Bau einer Kirche samt
Pfarrhaus und Pfarrsaal zu
beginnen. Damit wollte das Bistum
Essen den Gläubigen auch im
Urlaub ein geistliches Zentrum
bieten. Am 2. April 1966 wurde
das direkt am Seeufer gelegene
neue Gotteshaus von Domkapitular
Prälat Dr. Rudolf Dietrich
geweiht und erhielt den passenden
Namen "St. Peter am
See".
Das nun anstehende 40-jährige
Jubiläum wird am Samstag vor dem
Patronatsfest, also am 24. Juni,
gefeiert. Zum Festgottesdienst um
17.30 Uhr sind auch viele
frühere Pfarrer eingeladen.
Anschließend gibt es einen
Umtrunk - bei schönem Wetter
draußen auf dem Kirchplatz
überm See, bei schlechtem Wetter
im Pfarrsaal. (Foto: L. Teschner)
Ökumene:
Pfingstbegegnungen in
Meinerzhagen
In der Nachfolge
der langjährigen ökumenischen
Pfingstgebete laden die Gemeinden
in Meinerzhagen, methodisch
ähnlich wie zur Bibelwoche im
letzten Jahr, zu ökumenischen
Pfingstbegegnungen in der Woche
vor Pfingsten ein:
Montag,
29. Mai, 19.30 Uhr,
evangelisches
Gemeindezentrum am
Inselweg:
"Ich glaube ... an
die heilige, christliche
Kirche ..."
Mittwoch,
31. Mai, 19.30 Uhr, Freie
evangelische Gemeinde:
"Ich glaube ... an
die Vergebung der Sünden
..."
Freitag,
2. Juni, 19.30 Uhr,
katholisches Jugendheim
St. Marien:
"Ich glaube ... an
das ewige Leben ..."
"Entdecke
den Clown in dir": Fastenkurs
der KaMoFaBi
Die katholische
mobile Familienbildungsstätte
lädt ein zum Fastenkurs unter
Leitung von Annette Lorenz zum
Thema: "Entdecke den Clown
in dir. Chancen für ein
lebendiges Leben!" Hierzu
findet ein Infoabend statt, und
zwar am 21. Februar um 19.30 Uhr
im Pfarrheim St. Martin in
Meinerzhagen.
Der Kostenbeitrag für den
Infoabend beträgt 5 Euro. Die
Fastenwoche findet dann vom 2.
bis 9. März statt, der
Kostenbeitrag hierfür beträgt
30 Euro. Weitere Informationen
bei Frau Stahlschmidt, Tel.
13704, oder bei Frau Wallewein,
Tel. 3881.
Alaaf
und Helau: Karneval
überall
Es fetzt und
schwingt, der Kirchturm singt!
Die Karnevalssession ist
eröffnet: Zwischen Alaaf und
Helau dürfen Jecken und Narren
wieder ausgelassen feiern.
Büttenredner, Musiker,
selbsternannte Stimmungskanonen
und feierlaunige Besucher
bevölkern dann die
Gemeindehäuser. Sketche, lustige
Lieder und Büttenreden sollen
für gute Laune sorgen.
Phantasievolle Verkleidungen und
bunte Kostüme sind erwünscht.
Rönsahl: Ein
besonderes Ereignis ist jedes
Jahr der kfd-Karneval in St.
Engelbert. Die großen
Karnevalsfeiern der Frauengruppe
finden am Samstag, 4. Februar, am
Freitag, 10. Februar und am
Sonntag, 12. Februar im
Gemeindehaus statt. Karten sind
bei den Mitspielerinnen zum Preis
von acht Euro erhältlich. Kierspe: Am
Samstag, 18. Februar findet die
Karnevalsfeier im Gemeindehaus
St. Josef statt. Der
Pfarrgemeinderat hat viele
Gruppen angesprochen, die für
ein flottes Programm planen und
proben. Karten sind zum Preis von
sechs Euro im Pfarrbüro
erhältlich.
Die kfd-St. Josef feiert am
Mittwoch, 22. Februar ab 19.11
Uhr ihren traditionellen
Frauenkarneval. Eintrittskarten
dafür sind zum Preis von fünf
Euro ebenfalls im Pfarrbüro am
Glockenweg erhältlich.
Die Kinder werden vom
Jugendausschuss des
Pfarrgemeinderates am Samstag,
26. Februar um 14.33 Uhr zur
Karnevalsfete in das Gemeindehaus
eingeladen. Hier ist der Eintritt
frei. Meinerzhagen: Am
Donnerstag, 23. Februar, lädt
die KFD zum Altweiberkaffee um
14.11 Uhr ins Pfarrheim St.
Martin ein. Frohsinn und gute
Laune sind mitzubringen,
Kostümierung und lustige
Beiträge werden gerne gesehen
und gehört. Anmeldung dafür bis
zum 19. Februar bei Frau
Teschner, Tel. 6234.
Mahnwache
vor der Kirche: Aktionen
gegen Schließung gehen weiter
Nachdem sich am
vergangenen Mittwoch rund ein
Viertel aller katholischen
Einwohner von Rönsahl zum
gemeinsamen Gebet für den Erhalt
der Kirche versammelt hatte, geht
es in dieser Woche mit Aktionen
weiter:
Am Samstag wird ab 17 Uhr eine
ökumenische Mahnwache vor der
Kirche gehalten. Am Montag endet
die Unterschriftenaktion, solange
liegen die Listen überall im
Stadtgebiet aus. Die Spitzen von
Stadtverwaltung und Stadtrat
fahren dann nach Essen zu einem
Gespräch mit der Bistumsleitung.
Am Dienstag laden
Pfarrgemeinderat und
Kirchenvorstand um 20 Uhr zu
einer Sitzung ins Gemeindehaus
ein, um über die Ergebnisse der
Gespräche zu informieren und
darüber zu beraten, wie nun
weiter zu verfahren ist. Am
Mittwoch wird um 18.30 Uhr
nochmal zum Bittgebet in die St.
Engelbert-Kirche eingeladen.
Bürgermeister
Emde: Erhalt von St.
Engelbert gefordert
Bürgermeister
Frank Emde (parteilos) schaltet
sich um den Erhalt der
"weiteren Kirche" St.
Engelbert ein. Er sicherte seine
volle Unterstützung bei den
Maßnahmen der Pfarrgemeinde
gegen die durch das Sparkonzept
des Ruhrbistums drohende Aufgabe
des Rönsahler Kirchenstandorts
zu. So will sich der
Bürgermeister jetzt direkt nach
Essen wenden, erforderlichenfalls
sogar selbst dorthin fahren, um
gegenüber den Vertretern der
Kirchenleitung die Probleme
deutlich zu machen, die für die
Gemeinde aber auch für die
Kommune entstünden. Dies ließ
der erkrankte Bürgermeister bei
der außerordentlichen
Pfarrversammlung durch den
Rönsahler Ortsvorsteher Horst
Becker ausrichten.
Bei der Pfarrversammlung wurde
außerdem über das weitere
Vorgehen beraten. Eine
Unterschriftenliste, an der sich
auch Vertreter der im Stadtrat
vertretenen Parteien
angeschlossen haben, ist bereits
auf dem Weg nach Essen.
Bischof
Genn: Bistum müsste
Konkurs anmelden
"Geld regiert die
Welt, auch in unserem Bistum ist es
so", erklärte Bischof Dr. Felix
Genn im Rahmen des Besuches in
Meinerzhagen die Situation des Bistums
Essen. Er stellte die Gedanken zur
Zukunft der Gemeinden offen dar:
"Die wirtschaftliche Situation in
unserem Bistum stellt sich so dar, dass
ein Unternehmen an unserer Stelle den
Konkurs anmelden müsste." Genn, der
vor zwei Jahren - nach 27 Jahren in Trier
- dem Ruf nach Essen folgte, erinnerte
sich: "Ich dachte, ich komme in ein
reiches Bistum. Doch heute frage ich
mich, warum hat mir der Herr dieses
zugemutet?"
Die Zukunft eines Bistums hänge jedoch
nicht nur von der wirtschaftlichen
Situation ab, betonte Genn. Mit dem Ende
der Volkskirche sei es für die heutige
Kirche bei allen anstehenden
Veränderungen wichtig, ein Klima zu
schaffen, in der Menschen einen Platz
fänden, um ihr Christsein zu leben. Es
bedeute, Orte zur Verfügung zu stellen,
die den Menschen Heimat geben.
"Über Religion hinaus haben wir
auch den Glauben anzubieten",
brachte der Ruhrbischof seine
Betrachtungen auf den Punkt.
Was die finanziellen Planungen im Bistum
angehe, so werde es Anfang November eine
Aussprache mit den Dechanten der
einzelnen Dekanate geben, auf der alle
wichtigen Gesichtspunkte durchgesprochen
werden, so dass Ende dieses Jahres oder
Anfang nächsten Jahres das Ergebnis
dieser Beratungen veröffentlicht werden
könne. (GeG/ Foto: G. Goldbach)
Glauben.
Und Handeln: 150 Jahre
Wiederbestehen der kath. Gemeinde
Aus Anlass des
150-jährigen Gemeindejubiläums
kommen frühere Priester der
Kooperationseinheit zu Vorträgen
ins Jugendheim St. Marien: 09. Februar:
Priesterbild und Priesterleben im
Wandel (Pfr. i. R. Hans-Theo
Schulte, jetzt Meschede) 09. März: Vom
Heimischwerden in einer Gemeinde
(Pfr. Johannes Aniol, jetzt
Duisburg) 13. April: Theologie und
Glauben im Leben der hl. Edith
Stein (Pfr. Dr. phil. habil.
Georg Machnacz, jetzt Gevelsberg)
08. Juni: Kirche in der
Erlebnisgesellschaft (Pfr. Walter
Bauer, jetzt Bochum) 14. September: Oben und
unten in der Kirche (Propst und
Domkapitular Hermann-Josef
Bittern, jetzt Bochum) 09. November:
Gemeindedienste der Zukunft (Pfr.
Arno Sassen, jetzt Essen)
Weitere Jubiläumsfeierlichkeiten
2005: 16. April: Fahrt in die
Bischofsstadt Paderborn. Abfahrt
ist um 7.30 Uhr ab Stadthalle. 28. August: Pfarrfest 23. Oktober: Bischof
Felix Genn kommt zu Besuch Sommer/ Herbst:
Ausstellung "150 Jahre
katholische Gemeinde".
Geöffnet zu den Öffnungszeiten
der Marienkirche, jeweils vor und
nach den Gottesdiensten
Fronleichnam:
Weihbischof Vorrath in Grotewiese
Grotewiese hat im Bistum
einen hohen Stellenwert: Zu Fronleichnam
war eigens Weihbischof Franz Vorrath aus
Essen angereist, um Pfarrer Paul Teske zu
vertreten, der sich im Krankenhaus
befindet. Nach dem Gottesdienst zog die
Gemeinde gemeinsam mit dem Bischof,
Messdienern und Kommunionkindern hinauf
zur Martinskapelle, wo einige Frauen der
Gemeinde einen Altar hergerichtet hatten
und zum Abschluss der Prozession der
sakramentale Segen erteilt wurde. (Foto:
Simone Benninghaus)
Pfarrbücherei
St. Martin: Neue Leitung
gesucht
Die Leiterin der
Katholischen Öffentlichen
Bücherei St. Martin, Frau
Grabau, muss aus persönlichen
Gründen im Sommer die Leitung
der Bücherei abgeben. Allerdings
ist für sie im Moment keine
Nachfolge in Sicht. Insgesamt
könnte die Bücherei St. Martin
mehr Mitarbeiter gebrauchen, auch
um erweiterte Öffnungszeiten
anbieten zu können. Deshalb
wäre das größte Danke-Schön
für alle bisherige Arbeit in der
Bücherei, wenn sich eine neue
Leiterin oder ein neuer Leiter
und weitere Mitarbeiter zur
Verfügung stellten. Bei der
Sitzung des Pfarrgemeinderates am
6. April wurde deutlich, dass
sonst eine Schließung der
Bücherei St. Martin im Sommer
nicht zu vermeiden sein wird.
Habemus
Papam: Benedikt XVI
Während des
Konklaves war unser Redakteur
live auf dem Petersplatz in Rom
dabei:
Weißer
Rauch aus dem Schornstein
der Sixtinischen Kapelle
Die
Glocken läuten
Die
Menschen auf dem
Petersplatz strömen nach
vorne
Habemus
Papam
Benedikt
XVI
(Fotos:
L. Teschner)
Ruf
auf Lehrstuhl: Pater
Georg wird Professor in Breslau
Namen
und Notizen:
Pater Dr. Jerzy Machnacz, von
1990 bis 1994 als Pastor an St.
Martin und mittlerweile Pfarrer
in Gevelsberg, hat einen Ruf an
die päpstliche Fakultät der
Universität Breslau erhalten.
Nach seiner Habilitation wird
Georg Machnacz im Sommer das
Bistum Essen verlassen und ab
Herbst in seiner polnischen
Heimat als Professor lehren. Dort
wird er außerdem ein
Edith-Stein-Institut für
Philiosophie aufbauen. (Foto: L.
Teschner)
100
Jahre Kirchenchor St. Marien: Jubiläumsfeier
mit Alt-Bischof
Am 7. November
2004 feiert der Meinerzhagener
Kirchenchor sein 100-jähriges
Bestehen. Das Festhochamt um 9.30
Uhr in St. Marien wird der
Essener Altbischof Dr. Hubert
Luthe zelebrieren und der
Kirchenchor der evangelischen
Jesus-Christius-Kirche
musikalisch mitgestalten.
Zum Empfang wird um 11 Uhr in das
Jugendheim eingeladen. Und weil
bei solch einem Jubiläum nicht
das gesprochene sondern vor allem
das gesungene Wort im Vordergrund
steht, wird der Kirchenchor am
Nachmittag um 17 Uhr in einem
Festkonzert die
"Krönungsmesse" (KV
317) von Wolfgang Amadeus Mozart
aufführen. Dazu wird herzlich
eingeladen.
(Foto: Gertrud Goldbach)
Wegen
Sparmaßnahmen sowie Abwicklung
ehrenamtlichen Engagements und
Konzentration auf wenige Mitarbeiter
werden leider keine regelmäßigen
Pfarrnachrichten mehr auf der Homepage
veröffentlicht.